Benedikt Falszewski MdL (m.) und Frank Börner MdL (l.) (Foto: Zoltan Leskovar)

Weeze/Duisburg/Düsseldorf/Oberhausen/Kreis Wesel/Kreis Kleve. Am vergangenen Freitag besuchten die beiden Duisburger Landtagsabgeordneten Frank Börner (SPD) und Benedikt Falszewski (SPD) auf Einladung der Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Rhein Ruhr (Duisburg, Düsseldorf, Oberhausen, Kreis Wesel, Kreis Kleve) das diesjährige Parookaville in Weeze, um deren wichtige Arbeit kennenzulernen.

Die Johanniter sind eine Hilfsorganisation, die unter anderem in den Bereichen der offenen Ganztagsbetreuung, der ambulanten Pflege, im Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz tätig sind. Beim Parookaville, dem größten Electronic Dance Music Festival Deutschlands, sind alle Komponenten des Katastrophenschutzes in einem geplanten Kontext im Einsatz.

Es waren über 500 ehrenamtliche Johanniter aus ganz Deutschland und insbesondere aus NRW im Einsatz. Auch eine Ortsgruppe aus Duisburg war vor Ort. Gezeigt wurde den beiden Abgeordneten ein großes Medical-Center mit medizinischen Kräften und kleinere Unfallhilfestellen, sowie die gesamte Infrastruktur dahinter. Mit zahlreichen Rettungswagen, Einsatzleitwagen, Fahrrädern oder sogar Squads sorgten die Johanniter die gesamte Festivalzeit für die medizinische Erstversorgung der Besucherinnen und Besucher.

„Ich bin schwer beeindruckt von der Professionalität, aber auch von der unglaublichen Hilfsbereitschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe“, so Benedikt Falszewski, der als Innenausschussmitglied im zuständigen Gremium des Landes NRW aktiv ist. „Das Parookaville ist nur ein Einsatzort. Fast täglich und überall sorgen Hilfsorganisationen im Hintergrund von zahlreichen Veranstaltungen für die medizinische Versorgung und für die Rettung im Katastrophenfall.“

Die Hauptarbeit wird ehrenamtlich organisiert. Auch bei der Flutkatastrophe, der Corona-Pandemie oder der Versorgung von Geflüchteten war die Johanniter Unfall-Hilfe in den letzten Jahren aktiv.

„Ich kann nur dafür werben, sich aktiv bei den zahlreichen Hilfsorganisationen zu engagieren. Ihre Arbeit ist von immenser Bedeutung und macht darüber hinaus auch eine Menge Spaß“, so Frank Börner über die Johanniter-Unfall-Hilfe.

„Ohne die große Bereitschaft zahlreicher Ehrenamtler, wäre unser gesellschaftliches Leben nicht möglich. Die Hilfsorganisationen in NRW haben Anerkennung und Respekt, aber auch die notwendige Finanzierung und den Rückhalt in Politik und Gesellschaft mehr als verdient“, sind sich die beiden Landtagsabgeordneten Börner und Falszewski einig.

Beitrag drucken
Anzeigen