Johannes Quinders ist Vertriebspartner der deutschen Glasfaser und berät antragsberechtigte Kunden gerne über die Fördermöglichkeiten (Foto: Stadt Geldern)
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Geldern. „Weiße-Flecken“-Förderprogramm

Im vorigen Jahr hat die Deutsche Glasfaser mit dem Ausbau des öffentlich geförderten Breitbandausbaus in Geldern begonnen („Weiße-Flecken-Förderprogramm“). Mittlerweile sind in Geldern mehr als die Hälfte der Wohneinheiten, die die Förderung beantragt hatten, an das Glasfasernetz angeschlossen worden. „Bis Ende September sollen alle geförderten Anschlüsse aktiviert sein“, berichtet Johannes Quinders von „Radio Fernsehen Quinders“ aus Walbeck, welcher zertifizierter Vertriebspartner der Deutschen Glasfaser ist.

Quinders weist nun noch einmal darauf hin, dass sich auch jetzt noch antragsberechtigte Haushalte melden können, um die Förderung im Rahmen des öffentlichen geförderten Breitbandausbaus zu beantragen.

Antragsberechtigt sind Haushalte (sog. „weiße Flecken”) im Ausbaugebiet, die über weniger als 30 Mbit/s verfügen und auch nicht durch den Ausbau von Telekommunikationsunternehmen in den nächsten drei Jahren auf genannte 30 Mbit/s gebracht werden.

Wer antragsberechtigt ist, muss lediglich einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen. Ein Eigenanteil für den Ausbau fällt nicht an, der Hausanschluss wird kostenfrei eingerichtet. Hierbei wird das Haus ans Glasfasernetz angeschlossen und ein Übergabepunkt im Gebäude installiert. „Wer sich jetzt noch über das Förderprogramm für den Glasfasernetzanschluss entscheidet, profitiert also allein schon deshalb, weil er sich nicht an den Baukosten beteiligen muss“, wirbt Janine Segref von der Gelderner Wirtschatfsförderung für das Förderprogramm. Johannes Quinders ergänzt: „Für antragsberechtigte Bürger ist es wirklich eine große Chance, über das Förderprogramm einen Breitbandanschluss zu bekommen.“ Interessierten Bürgerinnen und Bürger, die noch Fragen zum Förderprogramm haben, stehe er als Ansprechpartner gerne jederzeit zur Verfügung.

Von 900 antragsberechtigten Wohneinheiten hatten sich in Geldern knapp 60 Prozent für die Fördermöglichkeit und einen Glasfaseranschluss entschieden. Im gesamten Kreis Kleve waren es knapp 13.000 Haushalte sowie fast 100 Schulen und andere Bildungseinrichtungen, die eine Bandbreite von mindestens 300 Mbit/s erhalten.
Den Zuschlag für den Ausbau der unterversorgten Bereiche im Kreis Kleve hatte damals die Deutsche Glasfaser erhalten – sie ist für den Ausbau der unterversorgten Gebiete in 15 von 16 Kreis-Kommunen verantwortlich.

60 Millionen Euro werden insgesamt von Bund, Ländern und Kommunen in den Glasfasernetzausbau investiert (32 Millionen Euro trägt der Bund, 25,6 Millionen Euro das Land NRW und knapp 6,4 Millionen Euro die Kommunen).



Bei Fragen ist Johannes Quinders unter Tel.: 02831-5555, per E-Mail unter quinders@t-online.de oder in seinem Geschäft in Walbeck (Walbecker Markt 6) montags, dienstags, donnerstags und freitags von 11 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr, mittwochs von 11 bis 12.30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr zu erreichen.  

Ansprechpartnerin bei allgemeinen Fragen zum Projekt „Öffentlich geförderter Breitbandausbau“ in Geldern ist Janine Segref von der Gelderner Wirtschaftsförderung (Tel.: 02831 398-416, E-Mail: janine.segref@geldern.de).


Info: Der Vertrag mit der Glasfaser

Vertrag Wer sich für den öffentlich geförderten Breitbandausbau entscheidet, schließt mit der Deutschen Glasfaser einen Zwei-Jahresvertrag ab.
Kosten In der günstigsten Variante (300 Mbit/s Download & bis zu 150 Mbit/s Upload) fallen folgende Kosten an:
24,99 Euro in den ersten zwölf Monaten
44,99 Euro ab dem 13. Monat.
einmalig 69,99 Euro Anschlussgebühr.

„Wer noch bei einem anderen Anbieter unter Vertrag steht, zahlt auch nicht doppelt, die Deutsche Glasfaser kümmert sich um die Kündigung beim ursprünglichen Anbieter“, informiert Johannes Quinders.

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