Sie tauschten sich in Berlin aus (v.l.): Prof. Dr. Joerg Dederichs (IHK-Vizepräsident), Jan Dieren (SPD), Janika Woltering-van Haag (IHK-Vizepräsidentin), Susanne Thywissen (IHK-Vizepräsidentin), Udo Schiefner (SPD), Svenja Fusten (IHK-Vizepräsidentin), Otto Fricke (FDP), Jürgen Steinmetz (IHK-Hauptgeschäftsführer), Elmar te Neues (IHK-Präsident), Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Günter Krings (CDU), Gülistan Yüksel (SPD), Kerstin Radomski (CDU), Ansgar Heveling (CDU), Dr.-Ing. Claus Schwenzer (IHK-Vizepräsident), Dr. Martin Plum (CDU), Hermann Gröhe (CDU), Frank Kindervatter (IHK-Vizepräsident) und Bijan Djir-Sarai (FDP) (Foto: Charlotte Nutzhorn)
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Krefeld/Mönchengladbach/Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen. IHK und Bundestagsabgeordnete tauschen sich in Berlin aus

Die Region als Wirtschaftsstandort gemeinsam fit für die Zukunft machen – dieses Ziel haben sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und Bundestagsabgeordnete aus Krefeld, Mönchengladbach, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Viersen im „Berliner Bündnis“ auf die Fahnen geschrieben. Über die aktuellen Herausforderungen für die Unternehmen diskutierte das IHK-Präsidium mit den Abgeordneten in Berlin.

„Ich bin froh, dass wir unser ‚Berliner Bündnis‘ auch in der neuen Legislaturperiode fortsetzen“, so IHK-Präsident Elmar te Neues. „Es ist gut, wenn die Wirtschaft und die Politik am Mittleren Niederrhein miteinander im Dialog sind. Uns alle eint schließlich ein gemeinsames Ziel: eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Wirtschaft.“

Bei vielen Punkten bestehe Einigkeit, hält IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz das Ergebnis der Beratungen fest. „So ist gerade für den starken Industriestandort Mittlerer Niederrhein eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung unverzichtbar.“ Die Unternehmen litten unter explodierenden Energiepreisen und drohenden Energieengpässen. Für viele gehe es um die Existenz. Die Politik in Berlin sei nun gefordert, vor allem kleine und mittlere Betriebe gezielt zu unterstützen.

Auch bei der Verkehrsinfrastruktur, der Digitalisierung und der Fachkräftesicherung gebe es Handlungsbedarf. „Bei all diesen Themen suchen wir in unserem parteiübergreifenden Bündnis den Schulterschluss für die Wirtschaft in unserer Region. Gemeinsamen setzen wir uns dafür ein, dass die Stimme unserer 76.000 Mitgliedsunternehmen in Berlin Gehör findet“, betont Steinmetz. Angesichts der enormen Herausforderungen für die Wirtschaft sei es wichtig, dass die Politik für optimale Rahmenbedingungen sorge. Dabei spiele die Politik in Berlin eine entscheidende Rolle.

Das „Berliner Bündnis für den Mittleren Niederrhein“ ist eine Plattform für den regelmäßigen Austausch in der laufenden Wahlperiode des Deutschen Bundestags.

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