Alle Anweisungen halfen am Ende nicht viel. Lintfort unterlag beim Aufstiegskandidaten Luchse Rosengarten klar mit 26-33 Toren (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. „Das war vorher klar, dass es ein schweres Auswärtsspiel beim Bundesligaabsteiger Luchse Rosengarten wird. Aber so eine Pleite darf uns nicht passieren“, ärgerte sich Bettina Grenz-Klein, Trainerin beim TuS Lintfort nach der 26-33 Niederlage gegen den Aufstiegskandidaten.

Dabei war ihre Mannschaft gut in das Spiel gekommen. Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten entwickelte sich ein schnelles Spiel, das bis zum 6-6 völlig ausgeglichen verlief. „Dann sind wir sogar mit 9-6 in Führung gegangen und die Luchse wirkten unsicher“, sah Grenz-Klein eine gute Phase ihrer Mannschaft. Bis zur Pause steigerten sich die Gastgeberinnen und gingen vor allem Dank einer starken Leistung von Sarah Lamp mit 15-14 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel erzielte Lintfort das erste Tor zum Ausgleich. Rosengarten erhöhte aber den Druck und legte mit einer zupackenden Abwehr den Grundstein für eine 21-15 Führung, die die Gastgeber sogar auf 25-18 ausbauen konnten. „Da waren wir überhaupt nicht im Spiel und haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen“, ärgerte sich Bettina Grenz-Klein. Ihre Mannschaft zeigte aber Moral und kämpfte sich bis auf 24-26 heran. „Leider haben wir dann zwei klare Torchancen liegen gelassen und die Chance, noch weiter zu verkürzen, verpasst. Die Gastgeber erzielten die nächsten Tore und in der Schlussphase ließen die Lintforterinnen die Köpfe hängen, so dass eine hohe Niederlage auf der Anzeige stand.”

„In der ersten Halbzeit und über zehn Minuten in der zweiten Halbzeit war das gut. Aber die restlichen Minuten waren definitiv nicht nur schwach, sie waren nicht bundesligatauglich. Da muss die Mannschaft mehr als eine Schüppe drauflegen“, ärgerte sich Lintforts Trainerin über die extremen Schwankungen ihrer Mannschaft.

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