Dr. Anne Arnold (Elternpflegschaftsvorsitzende), Andrea Schöttler (Leo Club Düsseldorf), Ekaterina Arlt-Kalthoff (Lions Club Schloss Kalkum), Katy Lam (Elternvertreterin) und Frank Janas (Hausmeister der Grundschule) (Foto: privat)
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Düsseldorf. Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule in Oberkassel sammelt gemeinsam mit dem Lions Club Düsseldorf-Schloss-Kalkum Spenden für die Menschen aus der Ukraine

Gemeinsam mit der Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule hat der Lions Club Düsseldorf-Schloss-Kalkum gestern Kinderkleidung, Kleidung für Erwachsene und Schuhe an die Kleiderkammer der ukrainischen Kirche übergeben. In einem Konvoi von vier großen Fahrzeugen wurden sie zur Sammelstelle gebracht.

Die Damen des neuesten Lions Club von Düsseldorf engagieren sich bereits seit Beginn des Kriegs gemeinsam mit privaten Spendern, Kindergärten, Schulen, Sportvereinen und lokalen Unternehmen in Düsseldorf für die Menschen aus der Ukraine.

„Es imponiert uns wirklich sehr, wie schnell die Familien und natürlich die Schulleitung eine solche Spendenaktion organisiert haben“, erklärt Vera Dohmgoergen, Präsidentin des LC Düsseldorf Schloss Kalkum. „Es ist so viel zusammengekommen, dass uns dankenswerterweise der Leo Club Düsseldorf noch kurzfristig für den Transport der Waren unterstützt hat.“ Auch Dr. Anne Arnold, Vorsitzende der Elternpflegschaft der Schule, war vor Ort und zeigte sich beeindruckt von der Aktion.

Da die Kleiderkammer aus Platz- und Zeitgründen keine gut gemeinten Einzelspenden entgegennehmen kann, ist sie auf großzügige Spendenaktionen, die nach Größe und Warengruppe sortierte Spenden übergeben, angewiesen.

So gestattete Schulleiterin Claudia Jilg den Familien kurzerhand die Aula der Schule zur Lagerung der Waren zu nutzen: „Wir begrüßen dieses Engagement selbstverständlich und sind auch gerne bereit, eine solche Aktion erneut zu unterstützen.“

Die Flüchtlingshilfe erwartet im Herbst eine weitere große Welle an Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen. Da viele Häuser zerstört und im Winter vor Ort Temperaturen unter – 20 Grad zu erwarten sind, bleibt den meisten Familien keine andere Wahl als ihre Heimat zu verlassen. „Das Interesse der hilfsbedürftigen Menschen an unserer Kleiderkammer wächst, und wir sind sehr froh, über diese Unterstützung. Durch die aktuelle Situation suchen auch vermehrt Familien aus Düsseldorf Waren bei uns aus,“ erklärt Annemarie Schneeloch, Leiterin der Kleiderkammer. „Dank der guten Vorbereitung können wir die gespendete Kleidung schnell in unsere Regale räumen und unmittelbar an die Menschen weitergeben. Das ist wirklich toll.“

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