Am 17. November beginnt der Weihnachtsmarkt "Made in Krefeld": Organisatorin Claire Neidhardt (3.v.r.) freut sich über die Teilnahme von Alex Lamberti und Thomas Dittrich, Martin Kern, Julian Mahlberg und Anna Bilut (v.r.). Denise Matthijsse und Guido Stilling von den SWK (hinten links) präsentierten ein spezielles Weihnachtsmarktticket für die Anreise (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann)
Anzeige

Krefeld. Ab 17. November ist das Gelände rund um die Dio-Kirche geöffnet

Mit seinem regionalen und nachhaltigen Konzept trifft der Weihnachtsmarkt „Made in Krefeld” offenbar einen Nerv. Denn gegen den Branchentrend wächst das Interesse von Ausstellern und Gastronomen, eine der hellen Weihnachtshütten wochenweise oder für die gesamte Dauer des Marktes zu belegen. „Wir hatten in diesem Jahr trotz der Nachwirkungen der Pandemie keine Schwierigkeiten, hochwertige Aussteller zu finden”, sagt Claire Neidhardt, Leiterin des Krefelder Stadtmarketings. „Insgesamt 60 verschiedene Künstler, Handwerker, Initiativen und Händler werden vertreten sein. Und da sie sich teilweise abwechseln, lohnt es sich für die Besucher auf jeden Fall, mehrmals zu kommen.” Eröffnet wird der Markt am Donnerstag, 17. November. Er endet nach sechs Wochen am Freitag, 23. Dezember.

Regionalität und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt

Seit 2017 stehen die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Marktes, der auch in diesem Jahr erneut wachsen wird. Zu beiden Seiten der Dionysiuskirche wurden Holzhackschnitzel als weiche Unterlage gestreut, eine warme, dezente Beleuchtung schafft in den Abendstunden eine heimelige Stimmung. Im Stile eines Stadtgartens sorgen rund 50 Bäume in Pflanzkübeln für eine natürliche Atmosphäre. In den Hütten stehen Waren aus regionaler Produktion und nachhaltige Geschenkideen im Mittelpunkt. Sieben Gastronomen bieten Essen und Getränke an, ebenfalls mit regionalem Schwerpunkt.

Jubiläums-Gin zur bevorstehenden Feier „650 Jahre Krefeld”

Seit der Geburtsstunde von „Made in Krefeld” ist Martin Kern mit seiner Firma Reginerate Teil des Marktes. In diesem Jahr präsentiert er einen Jubiläums-Gin zur bevorstehenden Feier „650 Jahre Krefeld”. Die Zutaten hat er über eine Umfrage unter seinen Kunden abstimmen lassen und anschließend bei örtlichen Unternehmen eingekauft. Wie in den Vorjahren serviert Martin Kern seinen Gin auch als heiße Glühwein-Alternative. Neu dabei ist Julian Mahlberg mit seiner frisch gegründeten Firma Gockels Gewürze. In Handarbeit erstellt der ehemalige Leiter einer Restaurantkette besondere Gewürzmischungen, die er sonst im Online-Handel vertreibt – ab Montag, 5. Dezember, nun für eine Woche beim Krefelder Weihnachtsmarkt.

Unbehandelten Stehtische aus einheimischen Hölzern laden zum Verweilen ein

Gleich für mehrere Wochen ist Thomas Dittrich vor Ort. Er verkauft handgefertigte Dekostücke aus geflochtener Weide, Rinde und Holz. Mit der LVR-Jugendhilfe Tönisvorst hat der Schreiner zudem die 70 Stehtische hergestellt, die auf dem Markt zum Verweilen einladen. Sie bestehen aus unbehandelten einheimischen Hölzern und lassen sich zusammenklappen. Für den Rest des Jahres werden die Tische durch den Verein Freischwimmer im historischen Stadtbad genutzt. Anna Bilut vom Concept Store „Harmonie 20″ in Rheydt verkauft im Dezember zwei Wochen lang individuellen Schmuck, handbemalte Keramik, Stempel und Papeterie – fast alle Produkte sind in Eigenregie hergestellt.

Weihnachtsmarktticket für sechs Euro

Eine neue Kooperation mit den Stadtwerken Krefeld soll noch mehr Besucher dazu animieren, mit Bus und Bahn anzureisen. Für sechs Euro kann man auf der Homepage der SWK (www.swk.de/weihnachtsmarktticket) seine Hin- und Rückfahrkarte kaufen – mit einem Glühwein inklusive. „Das bedeutet eine Ersparnis von ungefähr 40 Prozent gegenüber den Einzelpreisen”, betont Guido Stilling, Geschäftsführer der SWK Mobil. Das Ticket ist ausschließlich online erhältlich.

Weihnachtliche Klänge jeden Dezember-Samstag in St. Dionysius

Im Rahmenprogramm des Marktes gibt es auch in diesem Jahr weihnachtliche Klänge. An den Dezember-Samstagen findet in St. Dionysius jeweils um 11.30 Uhr die 30-minütige „Adventsmusik zur Marktzeit” mit Chor oder Orgel statt. Neben der von Krefelder Musikern und Bands zusammengestellten Hintergrundmusik für den Weihnachtsmarkt werden von Donnerstag bis Sonntag immer wieder Musiker für stimmungsvolle Untermalung sorgen – mit Saxophon, Trompete, Gitarre und Stadt Krefeld | Der Oberbürgermeister Presse und Kommunikation Gesang. „In diesem Jahr haben wir uns entschieden, alle musikalischen Beiträge unplugged anzubieten”, betont Claire Neidhardt. An den Dezemberwochenenden spielt die Puppenbühne Senfkörnchen im großen Tipizelt weihnachtliche Stücke.

Weihnachtsmarkt Samstags bis 22 Uhr geöffnet

Der Weihnachtsmarkt „Made in Krefeld” ist täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet, donnerstags bis 21 Uhr, freitags und samstags sogar bis 22 Uhr. Eine komplette Übersicht der Aussteller und des Programms gibt es auf www.krefeld.de/miks.

Beitrag drucken
Anzeigen