(Foto: DRK-Kreisverband Mülheim an der Ruhr e.V. )
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Mülheim an der Ruhr. Bereits wenige Monate nach Kriegsbeginn wuchs in den Schülern der Grundschule der Wunsch, die ukrainischen Flüchtlinge zu unterstützen. Nach einer schönen Spendenaktion konnten die Gruppensprecher der OGS nun voller Stolz die Spende an das DRK überreichen. 

Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass Bewohner aus der Ukraine in der Flüchtlingsunterkunft an der Mintarder Straße eingezogen sind. Von den im Durchschnitt 360 Bewohnern werden 130 Kinder und Jugendliche in der Unterkunft betreut. Einige der Kinder, die aus dem Kriegsgebiet flüchteten und ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, haben einen Platz in der Gemeinschaftsgrundschule an der Filchnerstraße erhalten und dort ne

Als in den vergangenen Herbstferien in der OGS Filchnerstrasse ein Projekt unter dem Motto „Brücken bauen zwischen den Kulturen“ stattfand, kam OGS-Gruppenleitung „Kiki“ Dos Santos-Strauß eine Idee: Die Kinder könnten ihren Schulkameraden und den anderen Kindern in der Flüchtlingsunterkunft, denen der Krieg einen schweren Schicksalsschlag bereitet hat, mit einer kleinen Aktion unter die Arme zu greifen. So malten die 150 Schülerinnen und Schüler Bilder, die anschließen eingerahmt wurden und die man gegen eine Spende erhalten konnte. Auf diese Weise konnten die Kinder eine Summe von 180 Euro einsammeln.

„Eine großartige Aktion“, sagt Nina Rasche, Geschäftsführerin des DRK in Mülheim, die zur Spendenübergabe in die OGS eingeladen war. Besonders gut gefiel Nina Rasche ein Bild mit den beiden Flaggen aus dem Irak und der Ukraine, über die eine Friedenstaube gemalt wurde. „Das Bild wurde uns als Geschenk übergeben und findet nun einen Platz im Eingangsbereich unserer Geschäftsstelle“, so Nina Rasche und weiter: „Ich bin sehr beeindruckt von dem großen Engagement der Kinder der Ganztagsbetreuung. Wir werden von dem Geld für die Kinder in unserer Unterkunft Spielsachen kaufen.“ Zum Schluss blieb noch Zeit, um sich über die Situation der geflüchteten Kinder mit den Ganztagsschülern auszutauschen. „Es war bestimmt nicht unsere letzte Aktion“, sagt Theresa aus dem Kinderparlament.

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