Gudrun Höbold, Violine und Eri Uchino, Klavier (Foto: Uwe Reczko/ © Duo Höbold und Uchino)
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Krefeld. Krefeld hatte einen sehr gerne und oft gesehenen Gast: Johannes Brahms

Brahms, geboren am 7. Mai 1833 in Hamburg, verstorben am 3. April 1897 in Wien, war Komponist, Pianist und Dirigent. Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte und wurde schon zu Lebzeiten und wird bis heute gelegentlich als „legitimer Nachfolger Beethovens“ bezeichnet.

Und was hat Brahms nun mit Krefeld zu tun?
Nun, er war ein häufiger Gast der von Beckeraths in Krefeld. Nicht weniger als acht mal dirigierte er hier seine Werke in der damaligen Stadt- und Konzerthalle an der Hubertusstraße. Darunter die 2., 3. und 4. Symphonie, sein Violinkonzert und seine Rhapsodie op. 53. Außerdem das Schicksals-, Triumph- und Parzenlied. Ebenso den fünften Teil seines op. 45 „Ein deutsches Requiem“ und sein 2. Klavierkonzert. Sehr zufrieden soll Brahms sich über den Chor des Krefelder Singvereins und das Orchester geäußert haben. Er schenkte dem Singverein sogar eine Eigenkomposition, das Tafellied op. 93 b für kleinen gemischten Chor. Das Zitat: „In keiner anderen Stadt ist mir ein so angenehmes Musizieren möglich“. wird ihm zugeschrieben.
Unzählige Male war er darüber hinaus bei den von Beckeraths zu Gast und hat dort wohl auch kleine Kostproben und private Konzerte zum Besten gegeben.

Nun veranstaltet das Kollektiv KR.6.fuffzig unter künstlerischer Leitung des Krefelder Pianisten Michael van Krücker und mit Förderung aus dem Krefelder Kulturfonds 2023 im Südbahnhof eine Matinée.

Johannes Brahms würde am 7. Mai genau 190 Jahre alt werden.
Aus diesem besonderen Anlass werden Gudrun Höbold, Violinistin und Eri Uchino, Klavier, ausgesuchte Werke des Meisters zum Besten geben.

Einlass 10:30, Beginn 11:30 Uhr
Eintritt € 15,00
Ermäßigt (Schüler/Studenten) € 8,00

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