Siegfried Konopatzki (links) und Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Weltkriegsbombe (Foto: Stadt Köln)
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Köln. Update 5 zur Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal:

Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal erfolgreich entschärft

Die Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben.

Anwohner*innen können anschließend wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Insgesamt mussten 14 kranke oder gehbehinderte Personen mit Krankentransporten aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurück gebracht werden. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können wieder ohne Einschränkungen fahren.

Etwa 1.000 Personen waren insgesamt von der Evakuierung betroffen. In der Anlaufstelle für Evakuierte in der Uni-Mensa, Zülpicher Straße 70, hielten sich während der Evakuierung 20 Personen auf.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 91 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr mit zwei Kräften, die Polizei Köln mit 15 Kräften. Hilfsorganisationen haben die Evakuierung mit 35 Personen unterstützt.

Bei Bauarbeiten war am heutigen Donnerstagvormittag in Köln-Lindenthal im Bereich Universitätsstraße/Ecke Bachemer Straße ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Die Weltkriegsbombe musste noch am heutigen Tag entschärft werden.


Update 4 zur Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal:

Der zweite Klingelrundgang des Ordnungsamtes ist beendet. 14 Krankentransporte sind durchgeführt worden.

Das Ordnungsamt hat die Sperrung des Luftraums bei der Flugsicherung ab 17.25 Uhr beantragt. Es ist beabsichtigt, dann zügig die Freigabe zur Entschärfung an den KBD zu geben.

Die Stadt Köln bittet alle Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, nicht in den Evakuierungsbereich einzudringen und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.


Update 3 zur Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal:

Alle Straßensperren sind eingezogen. Auch die Universitätsstraße ist jetzt zwischen Dürener Straße und Kerpener Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Stadt Köln empfiehlt, den Bereich großräumig zu umfahren.


Update 2 zur Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal:

Einschränkungen bei den KVB:

  • An der Haltestelle „WiSo-Fakultät“ (Linien 136 und 146) findet kein Fahrgastwechsel mehr statt. Die Linien werden im späteren Verlauf umgeleitet, wenn die Freigabe zur Entschärfung bevorsteht.
  • An der Haltestelle „Bachemer Straße“ (Linie 142) wird ebenfalls der Fahrgastwechsel ausgesetzt. Sobald die Universitätsstraße für den Verkehr gesperrt wird, nimmt auch die Linie 142 eine Umleitung.

Update 1 zur Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal:

Das Ordnungsamt der Stadt Köln hat mit dem ersten Klingelrundgang begonnen. Die Anlaufstelle für betroffene Anwohner*innen wird in Kürze in der Uni-Mensa, Zülpicher Straße 70, öffnen.

Folgende Straßensperren werden eingerichtet:

  • Universitätsstraße zwischen Dürener Straße und Kerpener Straße
  • Bachemer Straße zwischen Weyertal und Dassel-/Boisserée-/Linden- und Lützowstraße

Dabei wird versucht, den Verkehr auf der Universitätsstraße während des laufenden ersten Klingelrundgangs noch offen zu halten.

Die Zufahrt zur Gyrhofstraße Richtung Universitätsstraße ist ab Höhe Hausnummer 8 gesperrt, ebenso die Zufahrt „An St. Laurentius“ Richtung Eckertstraße. Ferner ist die Zufahrt vom Zülpicher Wall zur Bachemer Straße gesperrt.

Verkehrseinschränkungen auf den Buslinien der KVB werden in Kürze nachgereicht.


Bei Bauarbeiten wurde am heutigen Donnerstagvormittag, 4. Mai 2023, im Bereich Universitätsstraße/Ecke Bachemer Straße ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden – eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder.

Karte des Evakuierungsbereichs (Quelle: Stadt Köln)

Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde von KBD und Ordnungsamt festgelegt (siehe Karte). 1.000 Personen sind von Evakuierungen betroffen. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest. Weitere Maßnahmen, beispielsweise die Einrichtung einer Anlaufstelle, werden aktuell koordiniert.

Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

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