(Foto: Jörg Dembinski /https://www.facebook.com/joerg.dembinski)
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Leverkusen/Dortmund. Mit der erwarteten Niederlage bei Borussia Dortmund endete für TSV Bayer 04 Leverkusen die 48. Saison in der Handballbundesliga der Frauen.

Die nur mit neun Feldspielerinnen angetretenen Werkselfen konnten beim Tabellendritten beim 25:36 (12:19) nur in den ersten 20 Minuten mithalten, ehe sich das Tempospiel der Gastgeberinnen immer mehr durchsetzte.

Vor rund 800 Zuschauer in der Sporthalle Wellinghofen zeigten beide Teams ein munteres Spiel, wobei die Elfen den besseren Start in die Partie erwischten.

Als Gigi Jurgutyte in ihrem letzten Spiel ihrer Karriere ihr zweites von insgesamt drei Toren erzielte, lagen die Gäste nach 12 Minuten überraschend mit 6:4 in Führung.

Bis zum 8:8 konnten die Leverkusenerinnen die Partie offenhalten, dann kam die Wucht des European Cup Teilnehmers aus Westfalen, der nach dem 12:10 (Mareike Thomaier, 24. Minute) einen 5:0-Lauf hinlegte und so bereits für die Vorentscheidung sorgte.

Ex-Elfe Zoe Sprengers war es schließlich vorbehalten, mit dem Treffer zum 19:12 für den Pausenstand zu sorgen. Nach dem Wechsel drückte sich die Überlegenheit der Gastgeberinnen immer mehr in Torerfolgen aus, sodass unter dem Strich ein verdienter Elf-Tore-Heimsieg des BVB stand.

„In den ersten 20 Minuten haben wir es gut gemacht, doch dann häuften sich leider die technischen Fehler und Fehlwürfe. Man hat dann deutlich gemerkt, dass uns einige wichtige Spielerinnen gefehlt haben. Jetzt hoffe ich, dass die fehlenden Viola, Ariane und Pia den Deutschen Meistertitel holen“, so Elfentrainer Johan Petersson.

Das vom Schweden angesprochene Trio Viola Leuchter, Arian Pfundstein und Pia Terfloth weilte bereits in Blomberg, wo am Sonntag und Montag im Final Four der Deutsche Meister ermittelt wird.

 

Die Spielstatistik:

Borussia Dortmund – TSV Bayer 04 Leverkusen 36:25 (19:12)

Dortmund: Moth, Kohorst, ten Holte (1); Grijseels (4), Sprengers (7), Kusian (4), Antl (3), van Kreij, Ossenkopp (1), Sasaki (1), Olsson, Rønning (1), Stens (3), Hausherr (6/5), Bleckmann (5); Trainer: Henk Groener.

Leverkusen: van der Linden, Nasser; Thomaier (3), Jurgutyte (3), Boeters (2), Klein (5), Mathwig, Ronge (2), Ferreira Lopes (7/3), Veit (3), Teusch; Trainer: Johan Petersson.

SR: Fedtke/Wienrich (Berlin). – Z: 809. – Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Ossenkopp, Bleckmann – Klein, Ferreira Lopes). – Siebenmeter: 6/5:5/3 (Nasser hält gegen Hausherr/12. – Thomaier an den Pfosten/20., ten Holte hält gegen Ferreira Lopes/58.). – Spielfilm: 4:0 (5.), 4:4 (9.), 5:4 (10.), 5:8 1:3 (5.), 4:6 (12.), 7:6 (15.), 7:8 (17.), 12:8 (21.), 12:10 (24.), 17:10 (28.), 19:12 (30.) – 24:14 (38.), 24:16 (39.), 29:18 (44.), 31:20 (47.), 34:23 (57.), 36:25 (60./EN).

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