Das Folkerdey-Festival – hier eine Aufnahme vom letzten Jahr – lockt am 17. Juni ans Eisenzeitliche Gehöft in den Volkardeyer Park (Foto: Stadt Ratingen)
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Ratingen. Es ist wieder Folkerdey-Zeit! Am Samstag, 17. Juni, steigt das Open-Air-Festival ab 14 Uhr auf dem Gelände des Eisenzeitlichen Gehöfts im Volkardeyer Park. Live-Musik steht seit 16 Jahren im Mittelpunkt, aber dieses Jahr gibt es besonders spektakuläre Künstlerinnen und Künstler zu erleben: Es sind mehrere große Ensembles dabei mit einigen Virtuosen auf sehr unterschiedlichen Instrumenten.

Ein wahres Musikmonster ist das elfköpfige „Mumuvitch Diskio Orkestar“. Hier treffen sich Operngesang und Rap mit einer groovenden Rhythmusgruppe, flankiert von einer Bläsersektion mit Sousaphon, Posaune, Saxophon und Klarinette. Ganz anders, aber fast so groß, ist Sabrina Palms und Steven Crawfords „Breadfactory Project“, das irischen und schottischen Folk in schmeichelhaft schönen Sound bettet.

„Marion & Sobo“ gehören mit ihrer Band zu den renommierten Vertretern des Gypsie-Swing und Jazz-Chansons. „Tribubu“ entwickelt rund um das afrikanische Balafon sonnige Latin-Klänge. Cajun-Songs nur von einer Geige begleitet – dieses spannende Solo liefert Johannes Epremian. Und zuletzt wird es wirklich wild mit „Makatumbe“. Allein der Frontmann ist mit Rap, Gesang, Scat und Beatboxing eine vokale Urgewalt.

Mit besonderem Stolz präsentiert das Festival vier jugendliche Acts, die wirklich etwas zu bieten haben: die Big-Band des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit Klassikern aus Rock und Jazz, das Percussion-Ensemble „Schlagfertig!“ mit sehr chilligen Grooves, die Singer-Songwriterin Mila Mettenmeyer und die „Reel Talents“ mit jüngstem Irish Folk.

Seit Jahren setzt sich das Festival-Team für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ein und möchte hier auch Vorbild sein. So funktioniert das Catering seit Jahren schon plastikfrei, zum großen Teil vegetarisch, frisch zubereitet und außerdem aus möglichst regionalen Produkten von Biohöfen. Der Förderverein engagiert sich ganzjährig für die Pflege und Reinigung des Geländes am Eisenzeitlichen Gehöft. Die angebotenen Folkerdey-Shirts und Turnbeutel sind aus Bio-Baumwolle. Das Festival bewirbt sich damit auch um den ersten Nachhaltigkeitspreis der Stadt Ratingen.

Das Festival bietet beste Voraussetzungen zur Anreise mit Fahrrad, Bus und Bahn. Nach Einbruch der Dunkelheit steht ein Shuttleservice für den sicheren Heimweg bereit und erspart den nächtlichen Fußweg durch den Park.

Trotz der enormen Kostensteigerung bei Veranstaltungen bleibt der Eintritt moderat, für Kinder unter 14 Jahren weiterhin frei. Auch die Cateringpreise sind günstig. So soll allen Ratingerinnen und Ratingern der Festivaltag ermöglicht werden, besonders auch Familien. Für Kinder gibt es wieder Spaß und Spiele von den Profis aus dem Jugendzentrum. Auch fest verankert: Ein Euro jeder Eintrittskarte geht an einen guten Zweck, dieses Jahr an die Ratinger Tafel.

Das Folkerdey hat seinen familiären Charme durch die vielen ehrenamtlichen Helfer und ein Netzwerk aus Ratinger Institutionen und Betrieben. Die Stadt Ratingen unterstreicht mit ihrer institutionellen Kulturförderung die Bedeutung des Festivals für die Ratinger Kulturlandschaft. Die Förderung und ein Sponsoring der Stadtwerke Ratingen sichern das Festival nachhaltig für die Zukunft. Außerdem unterstützen Ratinger Betriebe das Festival seit Jahren: Sparkasse HRV, Brenner Energie, Feinkost Ergüllü, Rösterei Rosendahl, Fenster und Türen Schwaab, Autoglas Ratingen, Bürgerhaus am Markt, UKF-Taxi, THW Ortsgruppe Ratingen und Malermeister Rigo Eifler.

Tickets für das Festival gibt es über www.neanderticket.de als Online-Ticket oder auf Papier an über 50 Verkaufsstellen in der Region (z.B. Reisebüro Tonnaer in Mitte, bei Optik Palm in Hösel oder im Reisebüro Wennmann in Lintorf). Es gibt keinen Ticketverkauf mehr auf dem Festivalgelände. Der Eintritt beträgt 15 Euro bis zum 10. Juni und 20 Euro ab dem 11. Juni. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Der Förderverein Folkerdey Ratingen e.V. ruft auf, jetzt Mitglied zu werden. Die Mitgliedsbeiträge ermöglichen eine verlässliche Planung, zudem erhalten Mitglieder auch Einsicht und demokratische Mitbestimmung. Im Jahresbeitrag von mindestens 20 Euro ist der Eintritt schon inbegriffen. Beitrittsantrag und weitere Infos unter www.folkerdey.de.

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