(Foto: Jens Herkströter)
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Hattingen/Ruhr. Am Samstagmorgen (10.06.) meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Brahmstraße einen ausgelösten Heimrauchmelder. Alarmiert wurden um 9:44 Uhr die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Mitte.

Als die ersten Kräfte eintrafen, gingen sie zur Erkundung ins Gebäude vor. Gleichzeitig wurde die Drehleiter in Stellung gebracht um das Gebäude von Außen zu kontrollieren.

Es war bekannt, dass die Bewohner im Urlaub sind. Ein Zweitschlüssel sollen Bewohner im Haus haben. Da es keine Anzeichen für ein Schadenereignis gab, entschied man sich, die Wohnung zerstörungsfrei mit dem Zweitschlüssel zu öffnen. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden durch die Einsatzkräfte begangen und kontrolliert. Da es sich offensichtlich um einen Fehlalarm handelte, konnten die alarmierten Kräfte wieder einrücken.

Bereits um 6:02 Uhr wurde die First-Responder-Einheit des Löschzuges Niederwenigern zu einem medizinischen Notfall alarmiert.

Zum Brand einer Gartenlaube rückten um 0:24 Uhr am Sonntagmorgen der Löschzug Niederwenigern und der hauptamtliche Löschzug aus.

Hinter einem Wohnhaus an der Essener Straße brannte im Garten eine ca. 2×2 Meter große Gartenhütte in voller Ausdehnung. Anwohner hatten bereits erste Löschversuche mit Gartenschläuche eingeleitet. Dadurch konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Nachdem das Feuer weitestgehend gelöscht war, wurden die Reste des Gartenhauses auseinander gezogen um verbliebenen Glutnester abzulöschen.

Während der Löschmaßnahmen konnte die Einsatzstelle über die Drehleiter von der Straße aus ausgeleuchtet. Nach etwas über einer Stunde konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

Überhitzte Heizungsanlage führte zur Auslösung einer Brandmeldeanlage

Um 9:44 Uhr löste am heutigen Sonntag die automatische Brandmeldeanlage eines Wohnheims in Elfringhausen aus. Alarmiert wurden die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Elfringhausen.

Die ehrenamtlichen Kräfte errichten die Einsatzstelle wenige Minuten nach der Alarmierung.

Die durchgeführte Erkundung ergab, dass ein Hitzemelder in einem Raum im Erdgeschoss ausgelöst hatte. Hier befand sich eine mit Feststoffen befeuerte Heizungsanlage die zur Warmwasserversorgung betrieben wurde.

Als die Einsatzkräfte diesen Raum betraten, stellten sie eine massiv aufgeheizte Raumtemperatur von fast 100 Grad fest.

Es lag augenscheinlich eine Fehlfunktion der Anlage vor, die die Überhitzung zur Folge hatte. Da bereits Wasserdampf aus einem Überdruckventil entwich, wurde die Anlage außer Betrieb genommen. Dies gelang nur durch das Entfernen des Brandgutes aus der Anlage. Hierzu wurden die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz tätig.

Vor dem Gebäude löschten weitere Einsatzkräfte das entnommene Brandgut ab. Die Maßnahmen zeigten Erfolg. Der Druck und die Temperatur der Anlage reduzierte sich deutlich.

Nach einer abschließenden Kontrolle konnte die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Die erfolgte mit der Auflage, die Anlage durch eine Fachfirma überprüfen zu lassen. (ots)

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