(Foto: Feuerwehr Oberhausen)
Anzeige

Oberhausen. Auch in Oberhausen hielt der gestrige Starkregen die Feuerwehr für mehrere Stunden in Atem. Ab 20:00 Uhr mehrten sich die Notrufe in der Einsatzleitstelle. Oftmals meldeten die Anrufer vollgelaufene Keller oder umgestürzte Bäume.

Wetterbedingt kam es aber auch zu Störungen auf den Straßen und einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 42. In einem Teilbereich der Duisburger Straße fiel für ca. 30 min der Strom aus. Um die Gesamtlage strukturiert abzuarbeiten, wurde auf der Hauptfeuerwache ein Einsatzstab gebildet und alle Freiwilligen Feuerwehren alarmiert. Die Züge der Freiwilligen Feuerwehren Sterkrade und Königshardt arbeiteten die Einsätze im Oberhausener Norden ab. Hier waren die Einsatzschwerpunkte in den Stadtteilen Sterkrade und Schwarze Heide.

Im Oberhausener Süden pumpten die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Mitte und Süd ebenfalls einige Keller leer und entfernten abgerissene Äste von der öffentlichen Verkehrsfläche. Parallel rückte die Berufsfeuerwehr um 21:00 Uhr mit mehreren Fahrzeugen zur Autobahn A 42 aus. Hier wurde bei einem Verkehrsunfall ein Taxi in die Mittelleitplanke geschleudert. Der Fahrer konnte sich noch selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien. Er hatte Glück im Unglück. Nach einer Untersuchung durch den Notarzt konnte festgestellt werden, dass der Mann unverletzt war. Für die Einsatztätigkeiten musste die Feuerwehr kurzzeitig alle Spuren in Fahrtrichtung Essen sperren. Dadurch staute sich der Verkehr auf mehreren Kilometern.

Über einen Zeitraum von 5 Stunden rückte die Feuerwehr Oberhausen zu insgesamt 40 Einsätzen aus. Gegen 1:30 Uhr wurde der Vollalarm aufgehoben. Nach getaner Arbeit konnten die stark durchnässten Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren ihren Dienst beenden und wieder nach Hause fahren. Für die Dauer der Starkregen-Lage wurden rund 60 zusätzliche Kräfte zur Unterstützung angefordert. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen