v.l. Schlaganfallhelferin Ingrid-Anna Steuk, Karin Raschka, Geschäftsführer Ralf H. Nennhaus, Chefarzt Prof. Dr. Stefan Isenmann, Birgit Lange, Detlev Friedriszik und Heinz Kievelitz (Foto: privat)
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Moers. Im Mai fand der über die Grenzen von Moers bekannte „Lauf gegen den Schlaganfall“ erstmals nach der Corona-Pause wieder in Präsenz statt, und zwar auf der neuen Sportanlage des TV Asberg. Über 500 Läufer:innen nahmen teil, so dass beeindruckende 5.235 Runden zusammenkamen. Für jede erlaufene Runde spendete die Geschäftsführung des St. Josef Krankenhauses einen Euro in den Spendentopf, der den neurologischen Selbsthilfegruppen „Schlaganfall“ und „Parkinson“ vor Ort zu Gute kam.

Geschäftsführer Ralf H. Nennhaus, der die Aktion seit Jahren großzügig unterstützt und wie Prof. Dr. Isenmann selbst mit einigen gelaufenen Runden zum großartigen Ergebnis beisteuerte, rundete großzügig auf 7.000 € auf. Zur Spendenübergabe kamen u.a. Karin Raschka, die Leiterin der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallbetroffene und Betreuer in Moers, sowie Birgit Lange, Regionalleiterin der Moerser Parkinson-Selbsthilfegruppe, zusammen mit dem unermüdlichen Detlev Friedriszik.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Selbsthilfegruppen wieder nachhaltig unterstützen können“, so Prof. Dr. Stefan Isenmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurophysiologie am Moerser St. Josef Krankenhaus und begeisterter Hobby-Läufer. „Die Arbeit der Selbsthilfegruppen ist extrem wichtig“.

In den Selbsthilfegruppen finden sich betroffene Menschen, Patient:innen und deren Angehörige, zusammen und finden gemeinsam Wege, den Alltag mit ihrer Krankheit und den Einschränkungen zu bewältigen. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig; sie tauschen Erfahrungen aus und bieten Hilfe an. Auch machen sie in der Öffentlichkeit auf die Erkrankungen aufmerksam. Mit ihren Angeboten zur Unterstützung Betroffener stellen sie eine wichtige Ergänzung zu den medizinischen und therapeutische Behandlungen dar.

Geschäftsführer Ralf H. Nennhaus übergab die sinnbildlichen Schecks an die Gruppenleiter: „Wir freuen uns, dass unser Lauf ein so großer Erfolg ist und viele Läufer*innen motiviert, für einen guten Zweck wie die Arbeit der Selbsthilfegruppen die Laufschuhe anzuziehen.“ Der Dank der Organisatoren geht darüber hinaus an alle Helferinnen und Helfern sowie Unterstützer der Aktion.

Der nächste „Lauf gegen den Schlaganfall“ wird voraussichtlich am 03. Mai 2024 stattfinden und soll sogar noch ein wenig größer werden.

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