(Foto: Feuerwehr Monheim am Rhein)
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Monheim am Rhein. Zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung wurde die Monheimer Feuerwehr am gestrigen Dienstag, dem 25. Juli 2023 am frühen Abend alarmiert. Tatsächlich wies eine große Rauchsäule den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Noch auf der Anfahrt wurde daher durch Einsatzleiter Andreas Friedrich die Alarmstufe erhöht und neben der hauptamtlichen Wache die Löschzüge Monheim und Baumberg der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Bei Eintreffen der hauptamtlichen Wache standen eine Terrassenüberdachung und die darunter gelagerten Gegenstände eines Wohngebäudes im Vollbrand, das Feuer drohte auf die Fassade, das Gebäude selbst und den Dachstuhl überzugreifen. Teile der Verglasung waren bereits durch die Einwirkung des Feuers geplatzt, so dass Brandrauch durch das Gebäude zog. Die Einsatzkräfte nahmen sofort mehrere C-Rohre vor und konnten so eine weitere Brandausbreitung verhindern. „Im Nachgang zu den Erstmaßnahmen haben wir über die Drehleiter Teile des Daches und der Fassade geöffnet, um hier auf eine mögliche Brandausbreitung zu kontrollieren. Durch das schnelle Eingreifen konnte weiterer Schaden verhindert werden“, so Wehrleiter Torsten Schlender, diensthabender A-Dienst vor Ort. Durch Rauch- und Brandschäden sind dennoch Teile des Gebäudes derzeit nicht bewohnbar. Vor Ort waren etwa 40 Einsatzkräfte der Monheimer Feuerwehr sowie eine Notärztin, die die Bewohner auf mögliche Rauchgasvergiftungen untersuchte. Alle konnten unverletzt vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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