(Symbolfoto: Taylor Vick auf Unsplash)
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Mülheim an der Ruhr. CDU und Grüne sind weiterhin von dem Konzept des Nahverkehrsplans überzeugt. Es zeigen sich aber derzeit erhebliche Probleme bei der Umsetzung und Kommunikation seitens der Ruhrbahn: In zahlreichen Rückmeldungen aus der Bürgerschaft werden häufige Ausfälle und Verspätungen sowie fehlende Informationen seitens der Ruhrbahn beklagt.

Für Verwirrung sorgt derzeit eine Pressemitteilung der Ruhrbahn vom 11.08.2023, in welcher das Verkehrsunternehmen den aktuell erhöhten Krankenstand als Begründung für die Probleme aufführt. Weder Stadtverwaltung noch Aufsichtsrat wussten von diesem Umstand zum Zeitpunkt des Fahrplanwechsels. CDU und Grüne fragen sich, ob die Ruhrbahn dies nicht auch schon vor dem Fahrplanwechsel erahnen konnte und warum keine Information diesbezüglich an Stadtverwaltung, Aufsichtsrat oder auch den Mobilitätsausschuss gingen. Hinzu kommt das Pressegespräch vom vergangenen Montag, in welchem die Ruhrbahn beschrieb, dass der Fahrplanwechsel gut verliefe. Auch hier fragt sich die Ratskoalition, warum die Probleme zu diesem Zeitpunkt nicht kommuniziert werden konnten.

Um die offenen Fragen und Punkte zu klären und die Probleme schnellstmöglich zu lösen, erwarten CDU und Grüne unverzügliches Handeln. Sie haben Oberbürgermeister Marc Buchholz darum gebeten, noch vor dem nächsten Mobilitätsausschuss zu einem Gespräch zwischen Stadtverwaltung, Ruhrbahn-Geschäftsführung und -Betriebsrat sowie den mobilitätspolitischen Sprechern der Ratsfraktionen einzuladen. Der Oberbürgermeister hat dies bereits begrüßt und zugesagt.

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