(Foto: Matthias Sutte)
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Mönchengladbach. Als Auftragswerk für das Gemeinschaftstheater hat Stefan Heucke (u.a. „Das Frauenorchester von Auschwitz“) eine packende Kammeroper komponiert: „Aida – der fünfte Akt“ setzt da an, wo Giuseppe Verdis berühmte Oper endet. Mit dem Kulturbunker Güdderath in Mönchengladbach steht dafür der perfekte Uraufführungsort zur Verfügung. Am Ende von Giuseppe Verdis Oper Aida wird der des Hochverrats beschuldigte Radamès unter einem Tempel lebendig eingemauert. Seine Geliebte Aida hatte sich zuvor unbemerkt in die Gruft geschlichen und ist bereit, dieses Los mit ihm zu teilen. Vorhang. – Doch was passiert dann? Wie verhalten sich die beiden Liebenden in den letzten Stunden ihres Lebens?

Gelingt es ihnen, als liebendes Paar zu sterben, oder hassen sie sich und gehen aufeinander los? Wie gelingt es dem Menschen, in einer ausweglosen Situation, angesichts des Todes, seine Würde zu bewahren?

Die Inszenierung von Dennis Krauß wird ein letztes Mal am Freitag, den 29. September gespielt. Ab dem 12. November ist sie dann in der Fabrik Heeder in Krefeld zu erleben.

Restkarten für die Vorstellung am 29. September sind an der Abendkasse im Bunker Güdderath erhältlich. Beginn ist um 20 Uhr.

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