(Foto: DRK)
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Mülheim an der Ruhr. Das Konzept ist einzigartig: Eine Kita unter dem Dach eines Einkaufszentrums. Was als Vision begann, findet nun am 1. Dezember seine Umsetzung. Die dritte DRK-Kita in Mülheim an der Ruhr öffnet unter dem Namen „Die Rettungsfüchse“ seine Tore im Mülheimer Forum.

Der Standort mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Doch der Andrang und das Interesse an den Plätzen sprechen für sich. „Der Standort ist aufgrund seiner zentralen Lage sehr beliebt. Gerade in der Stadtmitte mangelt es besonders an KiTa-Plätzen“, berichtet die Fachbereichsleitung der DRK-KiTa‘s Iris Richau. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Parkmöglichkeiten am Center bieten einen großen Mehrwert – sowohl für Mitarbeitende als auch für die Familien der betreuten Kinder.

Das DRK blickt auf eine dreijährige Planungs- sowie einjährige Bauphase zurück. Es mussten einige Hürden bewältigt werden, doch nun steht die Eröffnung endlich fest. Vorerst wird die Einrichtung mit zwei Gruppen ihren Betrieb aufnehmen. „Die ersten Monate starten bewusst nicht in voller Auslastung, damit die Abläufe sich einspielen können“, erklärt Susann Detlaff, Leiterin der „Rettungsfüchse“. Langfristig werden in der viergruppigen Einrichtung 75 Kinder untergebracht sein.

Neben pädagogischen Fachkräften werden perspektivisch auch Alltagshelfende sowie junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr oder ihr PIA-Praktikum absolvieren, eingestellt.

Die zu betreuenden Kinder wurden vorrangig nach dem Einzugsgebiet sowie dem Betreuungsbedarf ausgewählt.

Die Arbeit mit und für die Kinder, ihre nachhaltige Entwicklung zu fördern und das Hineinwachsen in die Verantwortung im Umgang mit ökologischen und sozialen Ressourcen, ist die Hauptaufgabe der Mitarbeiter der Einrichtung, dabei orientieren sie sich an der Reggio-Pädagogik. Den Fachkräften ist Ihre Rolle als Wegbegleiter bewusst, sie geben den Kindern die benötigte Geborgenheit und Unterstützung, Wertschätzung, Empathie und sind ihnen gegenüber authentisch. Im Mittelpunkt steht das Kind mit seiner Einzigartigkeit. Des Weiteren wird jeden Tag frisch vor Ort gekocht. Hierbei entscheiden die Kinder selbst, was in der Folgewoche auf den Tisch kommt.

„Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben unsere dritte KiTa noch in diesem Jahr zu eröffnen. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war hierbei der Schlüssel“, sagt DRK-Vorstand Nina Rasche.

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