Das Stoma-Beratungsteam (v.li.): Vera Konopka, Magda Hahn, Marina Thonhauser, Dr. Mark Banysch und Markus Adolph-Falzewski (Foto: SBK/BEA)
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Kamp-Lintfort. In der Koloproktologischen Ermächtigungsambulanz des               St. Bernhard-Hospitals startete Ende Januar ein neues Angebot. Das Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Chefarzt Dr. Mark Banysch bietet gemeinsam mit Pflegekräften und niedergelassenen Stomatherapeuten eine Spezial-Sprechstunde für Menschen mit Stoma – also einem künstlichen Darmausgang – an.

Patienten können mit einer Überweisung vom Hausarzt in die Spezial-Sprechstunde kommen. Diese findet immer mittwochs in der Zeit von 13:00 bis 15:30 Uhr statt. „Welches Problem Patienten auch immer mit ihrem Stoma haben, sie können sich damit vertrauensvoll an uns wenden“, sagt Mark Banysch. So kann es in Einzelfällen zum Beispiel zu Blutungen, Narbenbrüchen oder Vorwölbungen kommen. „Manchmal passiert es auch, dass sich ein Stoma nicht gut versorgen lässt oder nicht luftdicht abschließt“, weiß der Chefarzt.

Das Besondere an der neuen Spezialsprechstunde: Sie findet interdisziplinär statt. Das heißt, nicht nur Chirurgen sind Ansprechpartner für betroffene Patienten, sondern auch Stomatherapeuten und speziell ausgebildete und interessierte Pflegekräfte. Das Team besteht aus jeweils zwei Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften. „Es gab vorher keine gute Anlaufstelle für Patienten mit Stoma-Problemen“, sagt Mark Banysch. „Diese haben wir nun gemeinsam geschaffen.“

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