(Fotos: Rene Anhuth, Polizei Oberhausen)
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Oberhausen/Duisburg/Gelsenkirchen/Köln/Langenfeld. Der Polizei Oberhausen ist in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Duisburg am frühen Donnerstagmorgen (22.02.) ein Schlag gegen eine Tätergruppierung gelungen. Zeitgleich erfolgten konzertierte Zugriffe mit Unterstützungen von Einsatzhundertschaften in den Städten: Gelsenkirchen, Köln und Langenfeld (Kreis Mettmann).

Beim hiesigen Kriminalkommissariat 22 der Polizei Oberhausen, das u.a. für Eigentumsdelikte zuständig ist, wird seit mehreren Monaten eine Ermittlungskommission gegen die mehrköpfige Tätergruppierung wegen schweren Bandendiebstahls an Firmenfahrzeugen geführt. Die Gruppe agierte bei Tatausführung hochprofessionell und zielgerichtet, wobei die Einbrüche sowohl tagsüber als auch nachts durchgeführt wurden. Mindestens 50 Taten, die hauptsächlich in Oberhausen, aber auch im gesamten Ruhrgebiet begannen wurden, werden ihnen vorgeworfen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden durch das Landgericht Duisburg Haftbefehle gegen die Hauptbeschuldigten im Alter von 28 bis 43 Jahren erlassen, die – neben bereits zuvor durch das Amtsgericht Duisburg erlassenen Durchsuchungsbeschlüssen – am heutigen Donnerstagmorgen (22.02.) mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vollstreckt wurden. Im Laufe des Tages wurden die drei Hauptbeschuldigten einer Haftrichterin vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete.

Im Rahmen der umfangreichen Durchsuchungen wurden diverse Beweismittel (u.a. Handwerksmaschinen, Bargeld und Schmuck) und Fahrzeuge sichergestellt. Weitere Ermittlungen und Auswertungen der gefundenen Beweismittel dauern zur Stunde an. (ots)

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