Om Shira (Foto: Alessandro-de-Matteis)
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Düsseldorf. Ein Konzert, das Musik und Menschen aus der ganzen Welt miteinander verwebt und die Komplexität und Schönheit unserer diversen Gesellschaft feiert: Wie vielschichtig und im stetigen Wandel die eigene »Heimat« ist, kann ein einziges Wort nicht widerspiegeln. Wo Worte an ihre Grenzen stoßen, kommt die Musik ins Spiel!

Dem Aufruf der Konzertvermittlung, Teil des Heimatliederchors zu werden, sind fast 100 Menschen aus Düsseldorf und Umgebung gefolgt. In sechswöchiger Probenzeit studierten sie mit Chorleiterin Ekaterina Margolin Lieder über Zugehörigkeit, Heim- und Fernweh ein, unter anderem auf hebräischer, spanischer, deutscher, ukrainischer und arabischer Sprache. Muttersprachler unter den Chorsängerinnen und Chorsängern brachten sich gegenseitig die korrekte Aussprache bei, die gemeinsame musikalische Arbeit war geprägt von großer Offenheit, Neugierde und viel Humor.

Am 28. April folgt die Krönung des diesjährigen Heimatlieder-Projekts: ein festliches Konzert mit dem Chor, Musikern und dem Soundkünstler Om Shira, der die Chor- und Instrumentalstücke durch elektronische Klänge verbindet. Auf seinem selbst konstruierten futuristischen Looping-Instrument FREEAK fächert er Reflektionen und Visionen zum Thema »Heimat« in seiner ganz eigenen Klangsprache auf.

Sonntag, 28. April 2024, 19:00 Uhr
Tickets: 18 Euro, Studierende, Auszubildende und Schüler*innen 8 Euro


Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf, www.tonhalle.de

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