Von Beginn an drehten die RWO-Kicker mächtig auf. (Foto: RWO)

Oberhausen. Auch in diesem Jahr fand die Endrunde des Emscher Junior Cups für die F-Jugendteams des „Ruhrpotts“ im Stadion Niederrhein statt. Und erstmals konnten die Gastgeber am Ende des Tages den „Pott“ in den Himmel strecken. Die „Jungkleeblätter“ setzten sich nach fast sechs Stunden Turnierverlauf im Finale mit 3:2 gegen den Titelverteidiger TuRa Duisburg durch.  

Pünktlich zum Start der Achtelfinalspiele ergoss sich zwar der erste dicke Schauer über das Stadion Niederrhein, dem Treiben auf dem Platz sollte dies aber nicht schaden. Richtig guter Fußball wurde geboten und alle 32 teilnehmenden Teams, die sich zuvor in sechs Vorausscheidungsturnieren durchgesetzt hatten, gaben alles vor einer tollen Kulisse. Gespielt wurde im System der vergangenen Champions-League-Saison. Die Kleeblätter, die als Gastgeber für die Endrunde gesetzt waren, hatten es als AS Rom in ihrer Gruppe unter anderem mit „Bayern München“ zu tun. „Die Jungs haben ein paar italienische Sprüche geübt, aber grundsätzlich spielt das eine untergeordnete Rolle“, meinte Trainer Maik Reidermann, „wir hätten auch Ludogorets Rasgrad genommen.“   

Von Beginn an drehten die RWO-Kicker mächtig auf. Nach der erfolgreichen Vorrunde wurde das Achtelfinale gegen Paris St. Germain (SSV Buer), das Viertelfinale gegen Chelsea (Altenessen 18) und das Halbfinale gegen Nikosia jeweils ohne Gegentor gewonnen. Im Finale gegen Titelverteidiger TuRa Duisburg als Bayer Leverkusen sahen die Zuschauer dann ein packendes Spiel, in dem die nervenstarken Rot-Weißen das bessere Ende für sich hatten.

Der Lohn war der dem „Henkelpott“ nachgebildete Pokal und ein Konfetti-Regen im eigenen „Wohnzimmer“. (Foto: RWO)

Zweimal mussten sie zwar einem Rückstand hinterherlaufen, ehe sie letztlich doch mit 3:2 gewannen. Der Lohn war der dem „Henkelpott“ nachgebildete Pokal und ein Konfetti-Regen im eigenen „Wohnzimmer“.

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