Der Neubau war nach dem Brand auf dem AWO-Lernbauernhof im Meiderich im Oktober 2013 notwendig geworden. Die Planung in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Arnd Blömer hatte die AWO-Duisburg bereits im September 2014 abgeschlossen (©Architekturbüro Arnd Blömer)
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Duisburg. Die AWO-Duisburg hat inzwischen die Baugenehmigung für die neuen Stallungen auf dem AWO-Ingenhammshof erhalten. Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, rechnet für den kommenden Herbst mit dem Baubeginn. Zu Ostern 2016 sollen dann die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Baukosten veranschlagt die AWO-Integrations gGmbH mit etwa 600.000 Euro. Die Kosten für den Neubau werden wesentlich durch die Versicherungen getragen. Eigentümer des Hofs ist das Immobilien Management (IMD) Duisburg. Die AWO-Integration hat den Hof vom IMD gepachtet.

Der Neubau war nach dem Brand auf dem AWO-Lernbauernhof in Meiderich im Oktober 2013 notwendig geworden. Die Planung in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Arnd Blömer hatte die AWO-Duisburg bereits im September 2014 abgeschlossen. Danach folgte das Antragsverfahren für die Baugenehmigung. Die Bauaufsicht hatte dabei eine Probebohrung verlangt. Die Behörde wollte sicherstellen, dass der Boden unter dem bereits vorhandenen Fundament nicht belastet ist. Die Probe zeigte – wie erwartet – keine Verunreinigungen. Damit ist nach mehr als sechs Monaten Wartezeit nun der Weg frei für den Neubau.

Die projektierte Konstruktion nimmt dabei die Anmutungen des benachbarten Hauptgebäudes auf. Es entstehen ausreichend Ställe und Boxen, um die großen Hoftiere, zu denen auch acht Pferde sowie die Rinder auf dem AWO-Ingenhammshof gehören, aufzunehmen.

Am Beginn der Arbeiten steht der Abriss der alten Stahlkonstruktion oberhalb des ehemaligen Stalls. Durch die Hitze des Brandes war das Metalldach erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Danach kann der Neubau der Stallungen und weiterer Funktionsgebäude beginnen. Karl-August Schwarthans: „Sobald uns die Baugenehmigung schriftlich vorliegt, können wir mit den vorbereitenden Arbeiten beginnen. Das wird etwa acht Wochen in Anspruch nehmen. Dann können die Bagger rollen.“

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