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Das "Spineboard" mit dem darauf gelagerten Patienten wurde an eine Laufkatze befestigt (Foto: Feuerwehr Mülheim)

Mülheim. Am gestrigen Vormittag kam es um 11.37 Uhr zu einem aufwendigen Rettungseinsatz im Hohlraum der Ruhrtalbrücke. Ein Mitarbeiter einer dort mit Wartungsarbeiten beauftragten Firma zog sich im Inneren der Brücke eine Fußverletzung zu. Er befand sich in einer Entfernung von zirka 800 Metern vom Eingang auf der Mendener Seite der Brücke. Er war nicht mehr gehfähig und musste durch die Einsatzkräfte mit einem “Spineboard” (Hilfsmittel zur Rettung verunglückter Personen) aus dem Hohlraum der mit über 1.800 Metern längsten Straßenbrücke aus Stahl Deutschlands gerettet werden.

Das “Spineboard” mit dem darauf gelagerten Patienten wurde hierfür an eine Laufkatze befestigt, so dass der Patient schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte. Unter ständigen Dröhnen der über die Brücke fahrenden Fahrzeuge und gefühlten 40° Grad Celsius war der inzwischen schon wieder zu Scherzen aufgelegte Arbeiter nach zirka 90 Minuten wieder am Tageslicht. Zur weiteren Behandlung wurde er mit einem Rettungswagen in eine Unfallklinik nach Duisburg gefahren. Der schweißtreibende Einsatz war nach zirka zwei Stunden beendet. (TDr) (ots)

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