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Mülheim/Essen. Der Pressesprecher der DJK Blau-Weiß Mintard, Frank Röder, bezeichnete seinen Pressebericht zum heutigen B1-Fußballspiel im Anschreiben als „bitter“. „Einen peinlichen Auftritt leistete sich ausgerechnet die B1 des Niederrhein-Oberligisten des FC Kray bei der DJK Blau-Weiß Mintard“, so Röder.

In der Meldung heißt es weiter, dass ein Krayer Spieler einem Mintarder Gegenspieler in den Unterleib geschlagen habe und dafür lediglich gelb gesehen habe. Der schon zuvor während des Spiels verhaltensauffällige Vater des Krayer Spielers „drehte nach Spielende komplett durch und prügelte auf den Mintarder Coach ein. Da die Mintarder Ordner redlich bemüht waren, gleich mehrere Brandherde zu bewältigen -sowohl in der Kabine und auch um den Kneipenraum herum- musste ein Polizeiaufgebot anrücken, um zu gewährleisten, dass Mintards Verantwortliche sowie Eltern als auch Spieler den Platz heil verlassen konnten“. Auch weitere Krayer Zuschauer hätten nach Ansicht Röders „einen recht unrühmlichen Eindruck hinterließen“. Auf dem Parkplatz vor der Mintarder Anlage habe anschließend die Familie des Krayer Spielers auch noch eine Familie eines Mintarder Spielers beschimpft. 

Die zuständige Polizeidirektion Essen bestätigte auf Anfrage einen Vorfall beim Fußballspiel in Mintard, allerdings habe man diesen als vereinsinternen Streit wahrgenommen. Die eingesetzten Beamten hätten den Streit beenden können, es gäbe keine strafrechtlichen Konsequenzen.

Zurück zum Sportlichen: Der FC Kray konnte durch ein bessere 2. Halbzeit das Spiel kurz vor Ende mit 4:3 für sich entscheiden.   

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