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Krefeld. Sie haben sich zum zweiten Mal aktiv am Familienfest der Stadt Krefeld zum Weltkindertag beteiligt und spenden ihren Erlös gleich wieder für Kinder: Die Mitglieder des Modellbauclubs Krefeld e.V. übergaben am Wochenende mehr als 250 Euro an Diane Kamps, die Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld.

Das Geld soll der Arbeit im stups-KINDERZENTRUM der Schwesternschaft zugutekommen. „Beim Kinderfest hatten wir unsere Jugendbootflotte auf dem Weiher im Stadtwald zu Wasser gelassen und die Kinder konnten gegen eine kleine Spende die liebevoll gestalteten Boote selber steuern“, schildert Elke Thomas, Schriftführerin des Vereins. Diane Kamps dankte den Vereinsmitgliedern für die Unterstützung der Arbeit: „Das viele Engagement beim Familienfest war eine tolle Sache – und die Boote sind für Kinder sicher eine faszinierende Welt.“

„Ich habe mir im Vorfeld das stups-KINDERZENTURM angesehen und fand es unglaublich, was für ein guter Geist und was für eine Atmosphäre in dem Haus herrscht. Diese Idee der Hilfe für Familien und Kinder von der integrativen KiTa bis zum Kinder- und Jugendhospiz hat mich sehr beeindruckt“ – Stephanie Warzelhan brachte jetzt eine Spende von 3500 Euro zu Diane Kamps, der Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld. Mit dem Geld möchten sie und ihr Mann Heiner Warzelhan die Arbeit des Netzwerkes für kranke, behinderte und gesunde Kinder und ihre Familien unterstützen. Die Eheleute hatten bei einer „Dreifach-Feier“ auf Geschenke ihrer Gäste verzichtet und um Unterstützung ihrer Spende gebeten. Heiner Warzelhan hatte seinen 65. Geburtstag und das 35-jährige Bestehen seines Betriebs Fliesenfach-Geschäft Warzelhan gefeiert, seine Frau Stephanie außerdem ihren 50. Geburtstag. 

„Die Gäste der Feier im Nordbahnhof haben unsere Idee sehr großzügig unterstützt und ich freue mich, dass wir diese Summe gesammelt haben“, meinte Stephanie Warzelhan bei der Spendenübergabe. Der Kontakt zum stups-KINDERZENTRUM sei über eine Freundin entstanden, die dort tätig ist, berichtete sie. Diane Kamps freute sich sehr über die Unterstützung der Ehepaares und seiner Freunde. Sie berichtete, dass die ambulante ehrenamtliche Kinder- und Jugendhospiz seit diesem Herbst noch weiter ausgeweitet werden könne, weil sich die Gruppe der geschulten Familienbegleiter auf 50 Frauen und Männer vergrößert habe. „Wir sind froh, wenn möglichst viele Menschen so wie Sie die Informationen über unser Hilfsangebot weiter geben. So erfahren noch mehr Menschen von diesem Netzwerk und kommen zu uns, wenn sie Unterstützung benötigen“, so Kamps.

 

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