Anzeigen

Dr. med. Simon Cohen ist neuer Chefarzt der Klinik fu00fcr Psychiatrie und Gerontopsychiatrie in der HELIOS St. Vincenz Klinik (Foto: HELIOS)

Duisburg. Seit kurzem ist Dr. med. Simon Cohen neuer Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Gerontopsychiatrie in der HELIOS St. Vincenz Klinik. Er hat den Posten von Priv.-Doz. Dr. med. Friedrich Martin Wurst übernommen, der seine Stelle in Duisburg aus persönlichen Gründen aufgab. 

Sein Medizinstudium absolvierte Dr. Cohen an der Universität Heidelberg, später belegte er seine Facharztprüfungen in den Bereichen Neurologie, Psychiatrie sowie Psychotherapie. Darüber hinaus verfügt er über die Fachkunde in der suchtmedizinischen Grundversorgung und abgeschlossene Ausbildungen in der Verhaltenstherapie und der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie. Nach Stationen an der Neurologischen Universitätsklinik und am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim kam Dr. Cohen nach Nordrhein-Westfalen. Bis 2004 war der gebürtige Hamburger Oberarzt in den Rheinischen Kliniken Essen, wo er den Bereich der Psychotherapie verantwortete. Er etablierte dort einen Behandlungsschwerpunkt für Patienten mit komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen, Borderline-Störungen sowie narzisstischen Persönlichkeitsstörungen. Neben acht Jahren als kommissarischer Chefarzt der Abteilung Psychiatrie 1 am LVR-Klinikum Düsseldorf, leitete er nach der Umstrukturierung des Klinikums eine psychiatrische Intensivstation, eine geschützte Aufnahmestation sowie eine Spezialstation für ersterkrankte Patienten mit einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis.

Für seine Chefarztposition in Duisburg hat sich Dr. Cohen zum Ziel gesetzt, die Psychiatrie vor Ort noch enger mit den somatischen Fächern zu verzahnen. Dabei kommt ihm der Neubau der HELIOS Marien Klinik entgegen, in den die Fachabteilungen der St. Vincenz Klinik im März 2017 umziehen werden. Das neue Gebäude in Hochfeld wird dann sowohl die offenen, die geschützten sowie die tagesklinischen Stationen und Bereiche der Psychiatrie als auch die Akutkliniken unter einem Dach beheimaten. „Diese Struktur ermöglicht uns eine noch ganzheitlichere Behandlung unserer Patienten. Außerdem kann die unmittelbare Nähe zu den somatischen Abteilungen helfen, die Vorbehalte gegen die Psychiatrie, die in vielen Köpfen noch bestehen, weiter abzubauen“, sagt Dr. Cohen. 

Seine Freizeit außerhalb der Klinik verbringt der Vater von zwei Kindern am liebsten mit seiner Familie. Zu seinen Hobbys zählt der 52-Jährige das Tauchen, dem er das ganze Jahr über nicht nur in wärmeren Klimazonen sondern auch in den kühleren Seen Deutschlands nachgeht. 

Beitrag drucken
Anzeigen