Verkehrssicherheitstraining und Schulwegsicherung (Foto: Jochen Tack)
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Oberhausen. Jetzt geht es los. Nach sechs hoffentlich entspannten Wochen beginnt ab Mittwoch wieder die Schule. In den Oberhausener Grundschulen werden 1774 Kinder eingeschult. Die ehemaligen Viertklässler wechseln zudem auf weiterführende Schulen. Viele Kinder sind dann im Straßenverkehr mit oder ohne Eltern unterwegs.

Die Oberhausener Polizei führt deshalb spezielle Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Schüler durch. In den ersten Tagen werden Polizeibeamte jetzt öfter vor den Schulen den Verkehr beobachten und gegebenenfalls einschreiten.

Gerade zu Schulanfang gab es im letzten Jahr teilweise massive Probleme bei der Schulwegsicherung. Eltern parken auf Gehwegen, haben Kinder im Auto, die nicht ordnungsgemäß gesichert sind und halten im absoluten Halteverbot. Das führt dann auch zur Erhebung von Verwarnungsgeldern. Es ist auch mit vermehrten Geschwindigkeitsmessungen vor Schulen zu rechnen.

Die Polizei Oberhausen richtet ausdrücklich einen Appell an alle Verkehrsteilnehmer und die Eltern, zum Schutz der Kinder die Verkehrsregeln zu beachten. Zudem werden sich die Verkehrssicherheitsberater der Polizei in den Schulen vorstellen. Es geht um die Schulwege und das Programm zur Verkehrserziehung. In den ersten Wochen können Eltern und Großeltern gemeinsam mit den Kindern das richtige Verhalten auf dem Schulweg üben. Sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad oder dem Bus.

Im Anschluss beginnen dann weitere Präventionsmaßnahmen der Polizei. Mit dem Fußgängerführerschein, Fahrradführerschein und der Busschule werden die Kinder noch spezieller auf die Verkehrsteilnahme vorbereiten. (ots)

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