v.l. Alexander Rychter, Frank Esser, Frank Richter (Foto: Polizei)
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Mülheim. Bei der Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche “Riegel vor! Sicher ist sicherer” trafen sich heute (9. Oktober) der Vorstandsvorsitzende der Mülheimer Wohnungsbau eG Frank Esser und der Polizeipräsident Frank Richter in Mülheim zur Unterzeichnung eines gemeinsamen Kooperationsvertrages. Im Beisein von Journalisten besiegelten beide Parteien die zukünftige enge Zusammenarbeit, mit der die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bürger gestärkt werden soll.

Neben Herrn Frank Esser und Herrn Frank Richter, wohnte auch Herr Alexander Rychter, als Direktor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen, der Veranstaltung bei. Als Verantwortlicher von fast 500 Wohnungsgesellschaften, begrüßte Herr Rychter, die Vereinbarungen und bezeichnete die gemeinsame Kooperation als Vorbildcharakter für weitere Unternehmen im Land.

Beinahe jeder zweite Wohnungseinbruch endet im Versuchsstadium, da in vielen Fällen die Wohnungen inzwischen mit zusätzlichen technischen Einrichtungen gesichert sind oder aufmerksame Anwohner verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei melden. Bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität im direkten Wohnumfeld sind die Aspekte der Verhaltensprävention und der städtebaulichen Kriminalprävention von hoher Bedeutung. Mit einem höheren Interesse für seine Nachbarschaft und der damit verbundenen Wachsamkeit steigt die soziale Kontrolle und somit der Entdeckungsdruck auf die Kriminellen.

Aber auch die Vermeidung von dunklen Ecken und die Reduzierung von sogenannten Angsträumen in den Stadtteilen, ist Ziel der gemeinsamen Partnerschaft, worauf sich die engagierte Beratungsarbeit der Fachleute des Polizeipräsidiums bezieht. In der Aktionswoche, die bis Sonntag dem 15. Oktober läuft, hat das Polizeipräsidium zahlreiche Aktionen in Essen und Mülheim geplant.

Die Einzelheiten können Sie auf unserer Internetseite https://essen.polizei.nrw/artikel/landesweite-aktionswoche-der-polizei-nrw-gegen-wohnungseinbruch einsehen oder informieren Sie sich direkt bei den technischen Beratern der Polizei unter der Rufnummer 0201- 829-4444.

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