Benedikt Durben (Foto: privat)
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Rheinberg. Es war ein sehr trauriger Anlass, der die Rheinberger Christdemokraten vor die Aufgabe stellte, die Nachfolgeregelung eines Ratsmandates in die Wege zu leiten. Denn der Tod von Peter Maaß, der mit 68 Jahren plötzlich und unerwartet verstarb, berührt die Rheinberger CDU-Familie. Zurück zur Tagesordnung zu gehen und in den politischen Alltag einzutauchen, fällt dabei schwer. Dennoch müssen Formalien in die Wege geleitet werden, die den politischen Betrieb weiterlaufen lassen.

Trotz der sehr traurigen Umstände freuen sich Parteispitze Sarah Stantscheff und Fraktionschef Erich Weisser, dass Benedikt Durben seiner Verantwortung nach kommt und nun als direkter Ersatzbewerber von Peter Maaß für die CDU in den Rheinberger Stadtrat nachrückt und Teil der CDU-Fraktion wird.

Benedikt Durben ist Student der Wirtschaftswissenschaften, kommt aus dem CDU Ortsverband Rheinberg und ist 27 Jahre alt. Seit bereits 8 Jahren ist er Mitglied der Jungen Union Rheinberg und war davon 4 Jahre ihr Vorsitzender und ist weiterhin noch Mitglied im JU Kreisvorstand. Kurz nach den ersten Schritten innerhalb der JU, folgte auch der CDU Eintritt. Als Sachkundiger Bürger arbeitete Durben im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, sowie im Betriebsausschuss mit. Dabei hatte er bereits für die CDU-Fraktion die Sprecherrolle im Betriebsausschuss inne. Auch im CDU Ortsverband Rheinberg bringt er jahrelange Vorstandserfahrung mit und stand bereits 5 Jahre im geschäftsführenden Vorstand in der Verantwortung.

„Als direkter Ersatzbewerber von Peter waren wir oft gemeinsam in unserem Wahlbezirk unterwegs und haben vor Ort zusammen Wahlkampf gemacht. Peter hat seine politischen Erfahrungen weitergegeben und war für mich ein geduldiger Ansprechpartner, der die personelle Einbindung der Jungen Union in die Mutterpartei stets aktiv unterstützt hat “, erinnert sich Benedikt Durben, der nun Peter Maaßs Nachfolge mit dem Ratsmandat antreten wird und in der nächsten Ratssitzung am Dienstag, den 12.03.19 offiziell verpflichtet werden wird.

„Für die Junge Union ist es sehr wichtig eine Vertretung in der CDU-Fraktion mit einem Ratsmandat zu haben, um so die Interessen der jungen Generation auch nach vorne bringen zu können. Auch wenn mittlerweile zwei Sachkundige Bürger aus den Reihen der JU in Fachausschüssen mitarbeiten, bringt ein Ratsmandat doch noch mal ganz andere Möglichkeiten mit zu entscheiden und einen anderen Einfluss auf die politische Arbeit“, erklärt das neue Ratsmitglied Benedikt Durben.

Innerhalb eines Jahres ist es der zweite Todesfall, den die CDU Fraktion Rheinberg zu verkraften hat. Neben Peter Maaß verstarb vor ziemlich genau einem Jahr Ratsmitglied Marcus Krause, der zur letzten Kommunalwahl offizieller Kandidat der Jungen Union Rheinberg gewesen ist.

In der letzten Mitgliederversammlung der Jungen Union wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst, und dabei das klare Ziel definiert zur nächsten Legislaturperiode wieder mit einem Ratsmandat im Stadtrat vertreten zu sein. Dieser Beschluss hatte nun auch Einfluss auf Benedikt Durbens Entscheidung das Mandat anzunehmen.

„Meine Lebensplanung war zur Zeit eine andere. Hier geht es aber letztendlich um Verantwortung: gegenüber Peter Maaß, der Jungen Union, als auch der CDU, insbesondere gegenüber meinem Ortsverband, der mich von Anfang an unterstützt hat“, erklärt Benedikt Durben, der sich nun auf seine neuen Aufgaben freut und Ansprechpartner für die junge Generation in Rheinberg sein möchte.

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