Das Team des Departments für Schmerzmedizin am Kreiskrankenhaus Dormagen erhält zum 1. Juli 2019 Verstärkung: Die Leitende Oberärztin Dr. Alexandra Knille (5. v. re.) begrüßt mit Dr. Margaret Schönewolf (4. v. re.) eine Kollegin, mit der sie künftig gemeinsam das Department führen wird. Diplom-Psychologe Jens Berens (3. v. li.) konnte für eine Festanstellung gewonnen werden. Ihn unterstützt Psychologin Katrin Hoffmann (3. v. re.) (Foto: Rhein-Kreis Neuss Kliniken / A. Tinter)
Anzeige

Dormagen. Gleich mehrfachen „Zuwachs“ erhält das Department für Schmerzmedizin am Krankenhaus Dormagen: Zum 1. Juli wird die Abteilung auf acht Betten erweitert. Zudem erhält Dr. Alexandra Knille personelle Verstärkung durch die erfahrene Kollegin Dr. Margaret Schönewolf, beide gemeinsam werden das Department als leitende Ärztinnen führen.

„Mit acht Betten hat das Department eine Größe erreicht, bei der sich ein eigener Psychologe lohnt“, sagt Dr. Alexandra Knille. Sie freut sich, dass der Diplom-Psychologe Jens Berens für eine Festanstellung gewonnen werden konnte. Der Therapeut, der bereits seit zwei Jahren im Krankenhaus Dormagen wirkt, ist für viele Patienten bereits ein vertrautes Gesicht. Da er über das Department für Schmerzmedizin hinaus auch in anderen Fachkliniken des Hauses tätig sein wird, gibt es zum 1. Juli personelle Verstärkung durch eine zweite Psychologin: Katrin Hoffmann hat in Wuppertal bereits erfolgreich mit Dr. Margaret Schönewolf zusammengearbeitet.

Die Organisation und Koordination im interdisziplinären Department für Schmerztherapie liegt in den Händen von Brigitte Aengenheister. Sie kümmert sich nicht nur um die Terminierung der Indikationsgespräche und die stationären Aufnahmen der Patienten, sondern sorgt auch dafür, dass die Patienten ihre Therapietermine rechtzeitig wahrnehmen, und hat als pflegerische Co-Therapeutin stets ein offenes Ohr für die Belange der Schmerzpatienten.

Für die Zukunft sind weitere Veränderungen geplant: Dann soll der Fachbereich in einen größeren Bereich im Erdgeschoss umziehen. Dort wird für die Patienten mit chronischen Schmerzen zusätzlich ein Aufenthaltsraum eingerichtet, in dem sie beispielsweise gemeinsam essen können, statt ihre Mahlzeiten am Krankenbett einnehmen zu müssen. In einer gemütlichen Sofaecke sollen Gesellschaftsspiele sowie Bücher und Zeitschriften zur Lektüre bereitstehen. Der Raum kann darüber hinaus auch zu Therapiezwecken genutzt werden, etwa für Gruppensitzungen mit einem Psychologen.

Zur Erinnerung: Erst im Oktober 2017 kam Alexandra Knille nach Dormagen, um die Stationäre modale Schmerztherapie aufzubauen. Damals startete sie mit vier Betten, deren Anzahl schon bald auf sechs erhöht werden musste. Nun hat das Department mit acht Betten eine gute Größe erreicht. Hier arbeiten Fachärzte und Therapeuten der unterschiedlichen Disziplinen erfolgreich Hand in Hand: von der Neurologie, Orthopädie und Anästhesie über die Physiotherapie und Pflege bis hin zu Musik- und Kunsttherapie.

Beitrag drucken
Anzeigen