Naina Klein kommt nach ihrer langen Verletzungspause immer besser in Tritt. Gegen Waiblingen erzielte sie in der Schlussviertelstunde sechs Tore (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. Das erste von zwei Auswärtsspielen in der Nachbarschaft steht für den TuS Lintfort am Wochenende in Wuppertal an. „Nach den langen Fahrten, die wir bisher hatten, ist die Anreise nach Wuppertal und zwei Wochen später nach Solingen natürlich eine schöne Entspannung“, freut sich Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein über die kurzen Anreisen zu den nächsten beiden Spielen. „Allerdings ist Wuppertal schon ein starker Gegner, auch wenn die Tabelle das nicht richtig ausdrückt. Der TVB hatte einfach viele Ausfälle. Vollständig ist Wuppertal eine Spitzenmannschaft“, weiß Grenz-Klein.

Aber auch der TuS hatte zuletzt gegen Waiblingen gezeigt, wozu die Mannschaft an einem guten Tag fähig ist, wenn alle Spielerinnen an Bord sind. „Das Positive aus dem Waiblingen-Spiel müssen wir mitnehmen, dass sollte uns schon Selbstvertrauen geben“, findet Grenz-Klein. In Wuppertal wird es vor allem auf die nötige Laufbereitschaft und die Einstellung in der Defensive ankommen. Beyeröhde verfügt über einen durchschlagskräftigen Angriff und spielt einen extrem schnellen Handball. Aber vielleicht ist es ja ein gutes Omen, dass der TuS auch in Wuppertal auf ehemalige Spielerinnen trifft. Annefleur Brüggeman hatte letzte Saison noch in Lintfort gespielt und auch Katharina Hufschmid hat schon das TuS Trikot getragen. „Waiblingen hatte mit Kyra Teixera da Silva ja auch eine ehemalige Spielerin dabei, das hat für uns gut funktioniert“, schmunzelt Bettina Grenz-Klein.

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