Michael Höbel, Phillip Beranek (li.) brachten mit Markus Heidrich (re.) die Spende der Werkfeuerwehr Chempark Krefeld zu Diane Kamps, Oberin DRK-Schwesternschaft Krefeld (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld / Nadia Joppen)
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Krefeld. Der 25. Juli 2019 war der heißeste Tag des Jahres – und das macht diese Leistung noch bemerkenswerter: Markus Heidrich, Michael Höbel, Phillip Beranek und weitere Kollegen der Werkfeuerwehr Chempark haben an diesem Tag 2500 Euro zugunsten des stups-KINDERZENTRUMs der DRK-Schwesternschaft Krefeld bei einem Benefiz-Grillen gesammelt. Die drei brachten die Spende jetzt zu Diane Kamps (Oberin DRK-Schwesternschaft Krefeld).

Die drei Brandschützer des Chemiepark hatten die Grill-Aktion zum zweiten Mal durchgeführt – und auch das Team des Chempunkt-Nachbarschaftsbüros hatte sich mit eingebracht. Für die Besucher des Kunst-Events wurden rund 200 Würstchen und 32 kg Gyros auf dem Grill zubereitet. Alles wurde gegen eine Spende für den guten Zweck abgegeben – „dabei haben wir bewegende, großzügige Unterstützung von einigen Besuchern der Gallery erhalten, die mich sehr gerührt haben“, berichtete Heidrich. Die Besucher hätten auch das Umweltbewusstsein begrüßt, dass das Essen auf Porzellan serviert wurde, nicht auf Einweggeschirr.

Das gesammelte Geld aus dem Grillevent reichte den Werkfeuerwehrmännern jedoch nicht aus. Deshalb meldeten die Grillmeister das STUPS-Kinderhospiz im Sommer noch bei der CURRENTA-Mitarbeiter-Spendenaktion 2019 an. Über alle gesammelten Vorschläge wurde im Intranet täglich abgestimmt = mit 118 Stimmen landete STUPS auf dem 7. Platz und erhielt nochmals eine CURRENTA-Spende in Höhe von 1.000 €. Damit haben sie die Summe noch einmal deutlich aufgestockt.

„Gerne hätten wir noch mehr Spenden gesammelt. Denn mit welcher Hingabe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Menschen umgehen, ist beeindruckend“, so Heidrich. Diane Kamps, die Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld, betonte, dass die Höhe der Summe nicht das Entscheidende sei, „jeder Cent zählt.“ Sie schilderte, dass die Spenden zum Beispiel dafür eingesetzt werden, den regelmäßigen Besuch eines Therapie-Hundes oder für die hochwertigen Öle, die bei der Aroma-Therapie verwendet werden, zu bezahlen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir über diese Wege viel erreichen können. Ein kleines, stark eingeschränktes Mädchen hat sich zum Beispiel zum ersten Mal über die rechte Seite gedreht, als der Hund auf dieser Seite lag. Für sie war das ein riesiger Erfolg“, so Kamps.

Allerdings sei es auch so, dass die Hospiz-Arbeit immer darauf basiere, dass die Träger Spenden über bürgerschaftliches Engagement sammeln, so Kamps zu Michael Höbel und Phillip Benarek, die zum ersten Mal in das Kinderzentrum gekommen waren. „Wir durften bei unserer Übergabe des Schecks mal „hinter die Kulissen“ schauen und waren sehr beeindruckt“, sagt Brandschützer Heidrich.

Die Uerdinger Werkfeuerwehr möchte die Arbeit der Schwesternschaft für die Familien mit schwerstkranken oder behinderten Kindern auch künftig weiter unterstützen.

InfoKlick: www.drk-schwesternschaft-kr.de

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