Anzeige

Essen. „Das ist kein Ballett und auch kein Bitch-Shit! Das ist harte Arbeit, die echt richtig Spaß macht!“ Trainerin Sharon Cardona findet klare Worte für das, was sie gemeinsam mit Nika Kowalska nun schon seit zwei Jahren bei den Assindia Cardinals in Essen anbietet: Sideline Cheerleading. Die 16-jährige Norma ist neu dabei. Beim Tryout Ende November hat sie sich die Sportart zum ersten Mal angeschaut. Zwei Freundinnen, die schon im vergangenen Sommer zum Squad gehört haben, hatten ihr davon erzählt. Nachdem sie sich „ein paar Videos auf Insta angeschaut hatte“, stand für sie fest: „Das will ich auch mal ausprobieren.“ Gesagt, getan…

Am Ende des Probetrainings steht für Norma fest: „Ich fand das schon anstrengend, weil man unterschätzt das halt komplett. So fand ich das aber echt gut. Das hat mir echt Spaß gemacht“, sagt sie und plant dabei zu bleiben. Lob gibt es von Trainerin Nika Kowalska: „Ich bin sehr überrascht – auch die neuen haben sich sehr gut geschlagen zwischen den ganzen alten Hasen.“ Derer zehn sind beim ersten Tryout der neuen Saison dabei; für die Trainerinnen Kowalska und Cardona etwas ganz Besonderes, denn damit bleiben den Sideline Cheers der Cardinals fast alle Ladies erhalten, die bereits in der ersten Saison am Spielfeldrand Alarm gemacht haben. „Zwei Mädels sind leider nicht fest mit dabei, weil sie jetzt ihr Abitur machen, ansonsten haben wir aber eine Quote von einhundert Prozent“, freut sich Cardona. Dass nun auch noch zwei Neuzugänge dabei sind, stimmt sie zuversichtlich für die anstehende Zweitligasaison. „Wir haben viel vor“, strahlt sie: „Unsere Cardinals haben sieben Spiele. Das heißt für uns, wir brauchen sieben verschiedene Shows.“ Dazu kommen weitere Tänze und Choreografien für Promo-Veranstaltungen und andere Gelegenheiten.

Um keine Zeit zu verlieren, haben die Assindia Cardinals Sideline Cheerleader bereits angefangen hart zu trainieren. Zwei Mal pro Woche treffen sie sich, um zu proben: dienstags zwischen 19 und 21 Uhr im Sportpark am Hallo und freitags zwischen 19 und 21 Uhr im PUNCH Fitness in der Leimkugelstraße. „Letztes Jahr haben wir nur ein Mal pro Woche trainiert. Das können wir uns jetzt nicht mehr leisten“, erklärt Trainerin Sharon Cardona. Das liege daran, dass „der Unterschied zwischen der Regionalliga und der GFL2 ein himmelweiter“ sei. „Da ist alles strikter getimt und die Vorgaben seien deutlich strenger als in der Regionalliga“, sagt sie. Noch sei Zeit, um zum Squad dazu zu stoßen, betont sie. Das werde jedoch von Woche zu Woche schwieriger.

InfoKlick: www.assindia-cardinals.de

Ein Teil der Sideline-Cheerleader in Aktion (Foto: © Roland Schicho / Assindia Cardinals)
Beitrag drucken
Anzeigen