Schmerzambulanz-Mitarbeiterin Simone Hartding bringt die Rezepte für die Patienten bis zur wohnortnahen Apotheke (Foto: Helios)
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Oberhausen. Schmerztherapie der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen bringt Rezepte zu den Patienten

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, werden die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert – besonders Risikogruppen sollen möglichst zu Hause bleiben. Doch genau diese Personen benötigen meist regelmäßige Rezepte für wichtige Medikamente. Das Team der Schmerzambulanz der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen hat dafür ein besonderes Angebot geschaffen.

„Unsere Patienten gehören aufgrund ihrer Vorerkrankungen und teilweise ihres Alters zur Risikogruppe. Doch sie brauchen auch ihre Medikation gegen die Schmerzen“, erklärt Dr. Ute Mückshoff, Leitende Ärztin der Oberhausener Schmerzambulanz das Dilemma. „Daher haben wir einen Rezepte-Lieferservice ins Leben gerufen.“ Zweimal wöchentlich bringen Mitarbeiterinnen der Schmerzambulanz die so dringend gebrauchten Rezepte zur wohnortnahen Apotheke. Voraussetzung ist lediglich eine Überweisung des Hausarztes, die aktuell sogar auch ohne persönlichen Kontakt per Fax übermittelt werden kann. Die Medikamente in der Apotheke abholen, kann dann auch ein Angehöriger. In den letzten Tagen konnten so schon über 30 Rezepte zugestellt werden.

Neben diesem Service-Angebot ist das interdisziplinäre Team der Schmerzambulanz nach wie vor auch vor Ort für die Patienten da. Die Sprechzeiten sind montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr.

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