(Foto: privat)
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Dinslaken. UBV möchte den LKW-Verkehr auf der Hünxer Str. reduzieren und die Bewohner vor weiterem Feinstaub schützen.

Die Unabhängige Bürgervertretung will einen kurzfristigen Ausbau der Nordtangente sowie einen Schallschutz bei Einrichtung einer vorläufigen Verkehrsführung über die Oberlohberg Allee.

Lohberger Bürgerinnen und Bürger wollen die Belastung durch den LKW-Verkehr nicht mehr hinnehmen. Sie fordern von der Politik und der Verwaltung schnelles Handeln, ansonsten will man die Deutsche Umwelthilfe einzuschalten, sollten sich weitere Verzögerungen ergeben. „Dies sieht die UBV genauso”, so Ulrich Kemmerling, Vorsitzender der Wählergemeinschaft. „Durch den dauernden LKW Verkehr kommt es zu einem erhöhten CO2- und Feinstaubausstoß, der für die Anlieger der Hünxer Straße unerträglich ist. Aus diesem Grund beantragen wir die Aufstellung einer CO2 Messstation im Kreuzungsbereich Hünxer Straße/Lohbergstraße.“

Auch wenn momentan die Verhandlungen über den geplanten Verlauf der L4n mit der Gemeinde Hünxe noch laufen, ist nach Auffassung der UBV der Verlauf der L4n von dem Kreisverkehr an der Oberlohberg Allee hin zur Hünxer Straße unstrittig. „Die Nordtangente ist dringend erforderlich, um das hohe Verkehrsaufkommen auf der Hünxer Straße zu reduzieren. Da sind wir uns in der Politik wahrscheinlich einig“, so Kemmerling. Da für die Nordtangente eine Ausführungsplanung vorliegt, sollte die Verwaltung der Stadt Dinslaken auf eine zeitnahe Bauausführung bei sämtlichen Beteiligten drängen. Eine Verzögerung der Bauausführung der Nordtangente bis zur Hünxer Straße kann nicht als Vorwand gelten wie die L4n bis zur B8 weitergebaut wird. Hier können mehrere Bauabschnitte beschlossen werden.

Sollte mit dem Ausbau des Teilstücks vorzeitig begonnen werden können, ist zu prüfen, inwieweit der für die Wohnsiedlung vorgesehene Schallschutz erweitert werden muss. „Wenn, wie von der SPD beantragt, die Beschickung der Halde von der Oberlohberg Allee aus vorgesehen wird, sind hier entsprechende Schallschutzmaßnahmen bereits mitzuplanen, da die Zufahrt zur Halde höher liegt als die geplante Nordtangente“ erklärt Kemmerling den Antrag der UBV, der zwischenzeitlich an die Verwaltung geschickt wurde.

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