Beflaggung zum Jahrestag der Staatsgründung Israels. Die "Deutsch Israelische Gesellschaft" hat einige Mitgliedstädte gebeten, anlässlich der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren am 14. Mai 1948 die israelische Flagge zu hissen. Hiermit soll ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Freundschaft und Solidarität mit Israel gesendet werden. 14.05.2018 (Foto/Archiv: Walter Schernstein)
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Duisburg/Mülheim/Oberhausen. Am 12. Mai jährt sich zum 55. Mal der Tag, an dem Vertreter beider Staaten Briefe zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen ausgetauscht und damit das offizielle Fundament dieser ganz besonderen Partnerschaft begründet hatten.

„Wenn wir in der kommenden Woche 55 Jahre offizieller diplomatischer Beziehungen feiern, ist dies eine gute Gelegenheit, Flagge zu zeigen für die Deutsch-Israelische Freundschaft und ein Zeichen zu setzen, um auch dem Ungeist des israelbezogenen Antisemitismus den positiven Geist der Deutsch-Israelischen Freundschaft entgegen zu setzen“, erklärt der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft “Duisburg – Mülheim – Oberhausen”, Markus Püll.

„Aus der historischen Schuld Deutschlands für die Verbrechen der Schoah ist eine historische Verantwortung für die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft geworden. Der Beginn der diplomatischen Beziehungen vor nunmehr 55 Jahren hat 1965 eine Brücke geschaffen, die den Weg von Annäherung über Aussöhnung bis hin zur heutigen Freundschaft und vielseitigen Partnerschaft möglich gemacht hat. Uns erfüllt das enorme Vertrauen, das der Jüdische Staat damals Deutschland gegenüber gezeigt hat auch heute noch mit großer Dankbarkeit. Umso wichtiger ist es, dass wir diese besonderen Beziehungen zu Israel auch in unserem praktischen Handeln leben und nach außen zeigen“, führt Markus Püll weiter aus.

Flagge zeigen für die Deutsch-Israelische Freundschaft ist daher ein gutes und starkes Signal für die Förderung und den Ausbau dieser Beziehungen, gerade auch in einer Zeit wachsender Judenfeindlichkeit.

„Die israelische Fahne am Mülheimer Rathaus, am 12. Mai, ist ein starkes Zeichen für unsere Freunde in Kfar Saba, unsere über 20jährige Freundschaft mit unserer israelischen Partnerstadt. Diese gelebte Freundschaft wird durch Besuche des Verein Mülheimer Partnerstädte in Kfar Saba und mit Gegenbesuchen in Mülheim in hervorragender Weise mit Inhalten und Leben gefüllt“, teilt Markus Püll mit.

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