v. li.: Arnd Mucke, Benedict Edeler,  Markus Werntgen-Orman, Leiter Bereich Umweltschutz, Daniel Schranz, Burkhard Drescher, Nicolai Spies und Thomas Krey (Foto: Martina Kupper, ICM)
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Oberhausen. Der Projektstart ist erfolgt: Am Donnerstag, 25. Juni, wurde das erste InnovationCity-Quartier der Stadt Oberhausen eröffnet. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Thomas Krey, Arnd Mucke, Hauptabteilungsleiter Marketing und Vertrieb der Energieversorgung Oberhausen AG (evo), und Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH (ICM), hat Oberbürgermeister Daniel Schranz die InnovationCity-Beratungsstelle offiziell eröffnet. Im Stadtteilbüro Osterfeld in der Gildenstraße 20 können sich Bürgerinnen und Bürger ab sofort unverbindlich, individuell und kostenfrei zu Fragen rund um die energetische Gebäudemodernisierung, Fördermöglichkeiten und Kosteneinsparungen beraten lassen.

Damit setzt die Stadt Oberhausen einen wesentlichen Bestandteil des integrierten energetischen Quartierskonzeptes (IEQK) aus dem Jahr 2019 um. Das Konzept bildet die Grundlage für die ganzheitliche, klimagerechte Entwicklung des InnovationCity-Quartiers Osterfeld-Mitte / Vondern. Mit seiner Umsetzung, dem sogenannten Sanierungsmanagement, wurde nach öffentlicher Ausschreibung die ICM von der Stadt Oberhausen und der evo beauftragt.

„Die Corona-Pandemie zeigt uns, wie wichtig auch in Krisenzeiten gute Wohn- und Lebensumstände im eigenen Stadtquartier sind. Das Sanierungsmanagement in Osterfeld-Mitte / Vondern startet von daher zum genau richtigen Zeitpunkt, denn es wird den Stadtteil weiterentwickeln und lebenswerter machen“, erläutert Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Das InnovationCity-Quartier sehe ich als einen Gewinn für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für das Klima in Oberhausen. Denn mit jedem modernisierten Bestandsgebäude verbessern wir die Klimabilanz in unserer Stadt.“

Ab sofort sind die beiden durch die ICM gestellten Sanierungsmanager Nikolai Spies und Benedikt Edeler im InnovationCity-Quartier im Einsatz. Im Stadtteilbüro Osterfeld beraten sie dienstags von 9 bis 11 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung zu Themen rund um die energetische Gebäudemodernisierung. Unterstützt werden sie dabei von den Energieberatern der evo. „Wir freuen uns sehr, dass wir bei diesem Projekt dabei sein können“, sagt Arnd Mucke. „Unser Ziel ist dabei, die Energiewende vor Ort für eine lebenswerte Stadt voranzutreiben. Wir haben in den vergangenen Jahren bereits viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die wir nun gerne als Kooperationspartner der Stadt Oberhausen in die Projektarbeit einbringen.“ Die kostenfreien Energieberatungen finden im Stadtteilbüro Osterfeld oder bei den BürgerInnen zu Hause statt. Aufgrund der aktuell geltenden Kontakt- und Abstandsregeln wird zusätzlich eine telefonische Energieberatung angeboten. Termine können per Telefon unter 0208 810 69 121 oder via E-Mail an info@innovationcity-oberhausen.de vereinbart werden.

„Den CO2-Ausstoß des täglichen Bedarfs zu reduzieren, ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. Ich freue mich sehr darüber, dass wir dieses Bestreben der Osterfelder und Vondener BürgerInnen mit einem kommunalen Fördertopf unterstützen,“ so Bezirksbürgermeister Thomas Krey.

ICM-Geschäftsführer Burkhard Drescher ist gespannt, wie das InnovationCity-Quartier in seiner Heimatstadt angenommen wird. „In Bottrop, in der wir das Modell entworfen haben, können wir uns vor Anfragen zu Beratungen kaum retten. Es wäre klasse, wenn wir auch in Oberhausen eine Mitmach-Gemeinschaft für den Klimaschutz aufbauen können”, erklärt Drescher. Dabei zähle jede Maßnahme, und sei sie noch so klein, mit der CO2 eingespart wird. „So funktioniert die Energiewende von unten: im Stadtquartier mit allen Menschen vor Ort zusammen.”  Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und der Wirtschaft werde man in Oberhausen ein erfolgreiches Sanierungsmanagement etablieren.

Aktuelle Termine und Informationen rund um die InnovationCity Oberhausen – Osterfeld-Mitte / Vondern können unter www.innovationcity-oberhausen.de abgerufen werden.

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