v.l. Lehrerin Christina Gentz, Schulleiterin Gabriele Neu, Eigenbetriebsleiter Frank Wolfgramm, projektverantwortlicher Elektriker Clemens Mazurek (Foto: privat)

Dormagen. Die Salvator-Grundschule in Nievenheim wird zu einer der technisch modernsten Schulen der Stadt. Mittlerweile sind alle Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen. Und das Ergebnis kann sich – auch im kreisweiten Vergleich – sehen lassen, wie Frank Wolfgramm, Leiter des Eigenbetriebs, betont: „Die Schule repräsentiert den Standard, den wir mittelfristig an all unseren Schulstandorten umsetzen wollen und ist daher gewissermaßen unsere Musterschule geworden.“ Neben der vollständigen W-LAN-Ausleuchtung in allen Trakten und Räumen, zählt auch die Ausstattung von drei Klassen mit modernen Activepanels sowie die flächendeckende LED-Beleuchtung mit tageslichtabhängiger Steuerung und schalloptimierte Decken in allen Klassen zur neuen Ausstattung der Nievenheimer Grundschule.

„Aber auch unter der ,Motorhaube‘ ist die Ausstattung hochwertig“, wie Clemens Mazurek, der für den Eigenbetrieb die Modernisierung koordiniert hat, erläutert. Es gibt eine physisch getrennte Netzwerkstruktur im Gigabit-Bereich für Verwaltung und Schulbetrieb in allen Räumen. Im Keller schlägt das technische Herz, der rund 3.000 Euro teure Netzwerkschrank. Auch die Sicherheitstechnik ist auf dem neuesten Stand. So gibt es eine moderne Sprachalarmierungsanlage, über die auch ein Amokalarm abgesetzt werden kann. Eine modernes Schließsystem kommt, genauso wie eine Einbruchmeldeanlage, in allen Trakten zum Einsatz. Die Elektroanlagen sind runderneuert und gewährleisten eine ausfallsichere Versorgung.

Insgesamt hat die Modernisierung des Grundschulstandorts rund 325.000 Euro gekostet. „Jeder Cent davon ist gut angelegtes Geld“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Die umfassende Modernisierung unserer Schulen zählt zu den wichtigsten Zukunftsprojekten in Dormagen“, so Bürgermeister Lierenfeld: „Seit 2014 haben wir insgesamt rund 24,5 Millionen Euro in die Hand genommen, um unsere Schulen auf Vordermann zu bringen. Das zeigt, dass der Schulbereich im städtischen Hochbau höchste Priorität hat.“ Lierenfeld lobte zudem ausdrücklich das Engagements des Eigenbetriebs während der coronabedingten Schulschließungen: „In dieser Zeit konnte dadurch an den Schulen stadtweit bereits eine Menge an Sanierungs-, Instandhaltungs- und Wartungsaufgaben abgearbeitet werden.“

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