Lisa Kunert hatte zahlreiche gute Aktionen aber auch unglaubliches Schusspech im Spiel gegen die Rödertalbienen (Foto: Martin Zilse)
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Kamp-Lintfort. Die Heimpremiere der neuformierten TuS Mannschaft ging gründlich daneben. Die Lintforterinnen unterlegen dem HC Rödertal klar mit 26-33 Toren. „Anscheinend sind wir für Rödertal der perfekte Aufbaugegner“, ärgerte sich TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem Spiel. In der Vergangenheit hatte ihr Team schon oft gegen die Mannschaft aus der Nähe von Dresden verloren, wenn Rödertal eigentlich einen Negativlauf hatte.

Im Heimspiel startete ihre Mannschaft eigentlich gut und erspielte eigene Möglichkeiten. Aber Schusspech und ein gut aufgelegter Angriff der Gäste sorgte dafür, dass die Gastgeberinnen zunächst einem Rückstand nachlaufen mussten. Dann ging beim Stand von 6-8 ein Ruck durchs Team und Lintfort hatte seine stärkste Phase. „Da haben wir einen guten Lauf gehabt und konnten mit 12-8 in Führung gehen“, erklärte Grenz-Klein. Aber anstatt nun ruhiger zu agieren, wollte ihre Mannschaft zu viel und lief den Gästen ins offene Messer. Allein drei Tore erzielte der HC in den letzten 80 Sekunden der ersten Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel dominierte Rödertal dann schnell die Partie und spielte seine Routine gekonnt aus. „Da hat sich gezeigt, dass wir noch viel zu grün sind. Wir durchlaufen einen Lernprozess und meine Spielerinnen müssen schnell realisieren, mit welchem körperlichen Einsatz in der Bundesliga gespielt wird. Da gibt es keine leichten Zweikämpfe“, analysierte Betina Grenz-Klein abschließend. Normalform erreichten eigentlich nur die starke Laura Graef im Tor und Hannah Haase, die sich als Aktivposten zeigte.

Mit den beiden Auftaktniederlagen ist Lintfort damit denkbar schlecht in die Saison gestartet und am Samstag reist das Team zur straken SG Kirchhof.

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