Spenderin Margit Hattstein (2.v.l.) mit Schirmherrin Renate Krins (3.v.l.), Tochter Gertrud (3.v.r.), Ehemann und Ratsherr Dr. Gero Hattstein (2.v.r.) und Baumschulinhaber Peter Büssem (rechts) nach der Pflanzung einer Hopfenbuche im Grünzug vor der Kindestagesstätte an der Verberger Straße in Krefeld-Bockum, der Margit Hattstein den Namen „Die gute Nachbarschaft“ gab (Foto: privat)
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Krefeld. Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Krefelder Bürgerin Margit Hattstein aus dem Erlös von Spenden, die sie anlässlich ihres runden Geburtstages anstelle von Geschenken erbeten und erhalten hat, insgesamt fünf Bäume gespendet. Nachdem davon bereits in diesem Frühjahr vier Bäume gepflanzt wurden, kam in den letzten Tagen der fünfte Baum hinzu. Dabei handelt es sich um eine Hopfenbuche, die neben den bereits gepflanzten zwei Apfelbäumen und den zwei Kirschbäumen ins Erdreich des Grünzuges vor der Kindertagesstätte an der Verberger Straße in Krefeld-Bockum gesetzt wurde.

„Damit verbinden wir unseren Dank für diese großzügige Spende, mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, wieder ein Stück näher kommen. Aktuell sind es damit 1438 Bäume von 3333 Bäumen“, erklärte die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bei der Baumpflanzung, die nicht nur der Komplettierung der öffentlichen Grünlage rund um den Kindergarten an der Verberger Straße diene. Vielmehr seien die Bäume auch für Mensch, Natur und Klima von „unschätzbarem Wert“. Schon im vorigen Jahr habe die Initiative in dieser „grünen Lunge“ einen durch Ehemann und Ratsherr Dr. Gero Hattstein gespendeten Kirschbaum gepflanzt, erinnerte die Schirmherrin.

„Stets hilfreich und nützlich“ sei bei den Baumpflanzungen im Rahmend der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ die Baumschule Büssem-Indenklef mit ihrem Inhaber Peter Büssem und seinem Gesellen Kevin Kammer, „die uns nicht nur bei der Beschaffung der Pflanzen stets behilflich ist, sondern uns auch tatkräftig dabei unterstützt, die Gewächse sach- und fachkundig ins Erdreich zu setzen, in dem sie hoffentlich wachsen und gedeihen mögen“, stellte Schirmherrin Renate Krins dankbar fest. Auch der Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld und der Kommunalbetrieb Krefeld seien bei der Vorbereitung von Baumpflanzungen immer sehr hilfsbereit, wenn es um die Standortfestlegung und die Auswahl der in Betracht kommenden Bäume gehe, lobte Schirmherrin Renate Krins auch das Engagement der Stadt Krefeld.

Gegründet wurde die Initiative im Jahr 2007, nachdem der Orkan Kyrill am 18. Januar 2007 allein in Krefeld über 12000 Bäume entwurzelte. Inspiriert durch das Bodendenkmal 7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – von Joseph Beuys (geb. 1921 in Krefeld), war das die Geburtsstunde der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die von dem Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus e.V. ins Leben gerufen wurde.

Den ersten Baum pflanzte die Initiative am 15. November 2007 im Park des Krefelder Alexianer- Krankenhauses direkt neben dem Joseph-Beuys-Denkmal, das die Initiative inklusive einer Basaltstele dort installiert hat. Die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ versteht sich als ein aktiver sozio-kultureller Beitrag mit künstlerischer Intention, der sich auf Bürgerbeteiligung basierend an der Stadtplanung und Stadtgestaltung beteiligt – ganz im Sinne des angewandten Kunstbegriffs von Joseph Beuys.

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