Karl-Heinz Gebauer (Foto: privat)
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Bedburg-Hau. Karl-Heinz Gebauer hat die Ratspolitik seiner Heimat Bedburg-Hau maßgeblich mitgeformt. Ob als Ratsmitglied, in diversen Ausschüssen, als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender oder als stellvertretender Bürgermeister – Gebauer stand seinen Mann. Nun nach 36 Jahren Ratsarbeit und 73jährig verlässt er die politische Bühne. Als Bürgermeister Stephan Reinders ihn jüngst in der Ratssitzung verabschiedete, kündigte er die Ehrung von Gebauer unter viel Applaus mit den Worten „Jetzt kommt für mich der Wahnsinn“ an. Er brachte damit großen Respekt für das langjährige politische Engagement von Gebauer zum Ausdruck.

Gebauer galt für die SPD als Brückenbauer, der seinen politischen Mitbewerber nie auf der persönlichen Ebene anging, der zwischen den Fraktionen vermitteln konnte und auch in der Gemeindeverwaltung aufgrund seiner freundlichen, kumpelhaften sowie ebenso sehr zuverlässigen Art geachtet wurde.

Als stellvertretender Bürgermeister von Bedburg-Hau wurde er gleichsam geschätzt. Mit Einsatzfreude und stets gut vorbereitet stellte er sich im Dienst seiner Gemeinde. Auch anlassbezogene Reden, wie im Karneval in Reimform, waren Ausdruck seiner Wertschätzung für sein Gegenüber.

„Ich habe das alles immer sehr gerne gemacht“, sagt Gebauer bei seiner Verabschiedung aus dem Rat. Man glaub es ihm und wahrscheinlich ist das ein gewichtiger Grund, warum die Sozialdemokraten ihn und seine Erfahrungen zumindest für den Seniorenbeirat und Forensikbeirat nochmals gewinnen konnten.

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