Mit einem Nikolaus-Konzert und der Nikolaus-Geschichte gestalteten Sängerin Carmen May, Sozialarbeiter Florian Hahn, Seelsorge-Koordinatorin Elisabeth Bastians und Musiker Jörg Ludewig den 2. Advent im Hospiz (Foto: Hospiz am Blumenplatz / Nadia Joppen)
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Krefeld. „Es ist uns wichtig, dass unsere Gäste auch in diesem schwierigen Jahr im Rahmen des Möglichen an den vorweihnachtlichen und weihnachtlichen Festtagen teilnehmen können. Deswegen haben unsere Mitarbeiter/-innen und Ehrenamtler/-innen mit viel Sorgfalt Ideen entwickelt, den Nikolaus-Tag zu gestalten“: Alexander Henes, der Leiter des Hospizes am Blumenplatz, ist froh, dass der Nikolaus-Sonntag für die Gäste und ihre Angehörigen im geschützten Rahmen festlich gefeiert werden konnte.

Zum Frühstück gab es für die Gäste einen Schokoladen-Nikolaus und einen Weckmann, den die Angehörige eines im Hospiz verstorbenen Gastes gestiftet hatte. Außerdem erhielten sie von einer Ehrenamtlerin liebevoll gestaltete Holz-Dekorationen und Grußkarten, die die Cornelia Hoppmanns (eine der Koordinatorinnen des ambulanten Hospizes) gebastelt hatte. Zum Mittagessen gab es frischen Grünkohl-Eintopf mit Mettenden.

Am Nachmittag kamen der Krefelder Musiker Jörg Ludewig und Sängerin Carmen May zu einem Adventskonzert „unter Corona-Bedingungen“ in die Hospiz-Kapelle: Sie musizierten und sangen weihnachtliche Lieder in der leeren Kapelle – der Auftritt wurde mit Bild und Ton in die Gäste-Zimmer übertragen. Das Repertoire der beiden umfasste Klassiker wie „Lasst uns froh und munter sein“, „Es ist für uns eine Zeit gekommen“ und „White Christmas“. Seelsorge-Koordinatorin Elisabeth Bastians und Sozialarbeiter Florian Hahn trugen in den Pausen Geschichten zum hl. Nikolaus vor.

Die Gäste und ihre Angehörigen auf den Zimmern waren von der Idee begeistert. „Es war für sie ein besonderes Erlebnis und eine besondere Stimmung. Sie hatten das so nicht erwartet“, fassten Elisabeth Bastians und Florian Hahn die Rückmeldungen zusammen.

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