(Symbolfoto)
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Essen/Gelsenkirchen. Die Bescherung für zwei 28 und 33 Jahre alte Frauen sah Heiligabend (24.12., gegen 17 Uhr) in der Dünkelbergstraße in Essen-Bergeborbeck anders aus, als beide es sich kurz zuvor noch vorgestellt hatten. Offensichtlich drangen die beiden in Gelsenkirchen wohnenden Frauen (kroatische und mazedonische Staatsangehörige) in eine Erdgeschosswohnung ein, nachdem sie die Wohnungstüre gewaltsam aufbrachen.

Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die beschädigte Türe und informierte die Polizei, da er wusste, dass seine Nachbarin über die Festtage verreist war. Nach der Alarmierung verschloss der sportliche Nachbar geistesgegenwärtig die gemeinsame Haustüre und ging zur Rückseite des Hauses, um eine mögliche Flucht durch ein Wohnungsfenster zu verhindern. Seine Vermutung bestätigte sich, als er eine Bewegung in der Wohnung bemerkte, die er ebenfalls sofort der Polizei meldete.

Wenig später, die alarmierten Polizisten nahmen jetzt auch Sonder- und Wegerechte in Anspruch, traf der erste Streifenwagen am Tatort ein. Obwohl die beiden mutmaßlichen Einbrecherinnen die Wohnungstüre verbarrikadiert hatten, konnten die Beamten in die Räume eindringen. Sich ihrer aussichtslosen Lage durchaus bewusst, kauerten die beiden Frauen jammernd auf dem Boden und ließen sich widerstandslos festnehmen. Schränke und Schubladen der Wohnung waren geöffnet und durchwühlt.

Die beiden Frauen, die der Polizei bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt sind, wurden festgenommen. Ein Essener Amtsrichter ordnete später Untersuchungshaft gegen die inzwischen inhaftierten Beschuldigten an. (ots)

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