Symbolbild Bundespolizei
Anzeige

Köln. Am Freitagmittag (29. Januar) kam es im Hauptbahnhof Köln zu einer massiven Widerstandshandlung eines Reisenden gegen mehrere Bundespolizisten. Der 25-jährige Mann aus Guinea wurde festgenommen und ein Bundespolizist musste im Krankenhaus behandelt werden.

Gegen 13:30 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei zum S-Bahngleis gerufen, da ein Mann ohne Ticket die S11, aus Dormagen kommend, genutzt hatte. Während der Reisende bereits im Zug versuchte der Fahrscheinkontrolle durch die Deutsche Bahn AG zu entkommen, setzte er sein uneinsichtiges Verhalten auf dem Bahnsteig fort. Auch der polizeilichen Kontrolle versuchte er auszuweichen, so dass die Beamten den Mann zunächst am Oberarm festhielten. Der Dormagener ballte daraufhin seine Hände zu Fäusten und nahm eine aggressive Kampfhaltung ein. Aufforderungen zur Unterlassung und Beruhigung kam er wiederholt nicht nach. Um die Kontrollmaßnahme erfolgreich fortsetzen zu können, sollte der angriffslustige Mann mit Handschellen fixiert werden. Bei der Fesselung wehrte er sich enorm durch Schläge und Tritte in Richtung der Beamten. Hierbei wurden zwei Bundespolizisten am Hinterkopf getroffen und ein weiterer an der Hand verletzt. Durch die Unterstützung weiterer Bundespolizisten konnten dem hoch aggressiven 25-Jährigen Hand- und Fußfesseln angelegt werden. Er wurde durch die Einsatzkräfte zur Dienststelle verbracht. Hier eröffneten sie ihm den Straftatvorwurf des Betruges (Angabe falscher Personalien bei der Fahrkartenkontrolle) und belehrten ihn zusätzlich über den Tatvorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Körperverletzung. Nachdem sich der Mann auf der Wache beruhigt hatte, konnte er diese nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen verlassen. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen