Die „Impf-Expresse“, die am Impfzentrum in Dortmund an der Warsteiner Music Hall für den Transport von zu impfenden Personen eingesetzt werden. Vom Besucherparkplatz bis zum Eingang des Impfzentrums wird der „Impf-Express“ verkehren. Bei Bedarf können sich die Besucher*innen beim Personal am Parkplatz melden und werden dann mit Elektrofahrzeugen vom Parkplatz zum Eingang gefahren (Foto: Stadt Dortmund)
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Dortmund. Informationen zum Impfstart am 8. Februar – Stadt unterstützt Besucher*innen auch vor Ort

Am Montag, 8. Februar 2021, wird das Impfzentrum PHOENIX-West seinen Betrieb aufnehmen. Seit dem 25. Januar 2021 gibt es die Möglichkeit über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter der Telefonnummer 0800 116 117 02 oder im Internet unter www.116117.de Termine zu vereinbaren.

Zu Beginn erhalten, entsprechend der Festlegung der Bundesregierung, alle Dortmunder*innen die Möglichkeit sich impfen zu lassen, die 80 Jahre oder älter sind. Sie alle haben sowohl ein Schreiben des Oberbürgermeisters Thomas Westphal, wie auch des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann erhalten, in denen ihnen alle Informationen zum Ablauf mitgeteilt wurden.

In Dortmund wurde das Impfzentrum in der Warsteiner Music Hall auf PHOENIX-West eingerichtet. Parkmöglichkeiten stehen in ausreichender Anzahl an der Konrad-Zuse-Straße zur Verfügung und zwischen dem Bahnhof Hörde und dem Impfzentrum wird ein zusätzlicher Shuttlebus verkehren. Das Impfzentrum ist selbstverständlich barrierefrei erreichbar.

Zusätzliche Unterstützungsangebote
Darüber hinaus macht die Stadt Dortmund zusätzliche Unterstützungsangebote, um den Besuch im Impfzentrum zu erleichtern. Vom Besucherparkplatz bis zum Eingang des Impfzentrums wird der „Impf-Express“ verkehren. Bei Bedarf können sich die Besucher*innen beim Personal am Parkplatz melden und werden dann mit Elektrofahrzeugen vom Parkplatz zum Eingang gefahren. Darüber hinaus stehen, falls erforderlich, Rollstühle – und falls erforderlich – Helfer*innen ebenso bereit, sowie Unterstützende, die beim Besuch im Impfzentrum behilflich sind.

Auch im Impfzentrum wurde die Barrierefreiheit berücksichtigt und die Impfstraßen können sowohl mit dem Rollstuhl oder einer Gehhilfe, wie z.B. einem Rollator, problemlos genutzt werden.

Ebenfalls kann zum Termin auch eine Begleitperson mitgebracht werden. Dies gilt sowohl zur Mobilitätsunterstützung, wie auch zur Überwindung von Sprachbarrieren. Begleitpersonen können jedoch nicht mitgeimpft werden. Dafür ist ein eigener Termin erforderlich und die Voraussetzung (80. Lebensjahr vollendet) muss erfüllt sein.

Erste Virusmutation in Dortmund nachgewiesen

In Dortmund wurde im Januar bei fünf Personen die britische SARS-CoV-2 Virusvariante (B.1.1.7) nachgewiesen. Es handelte sich bei dem Indexfall um eine Dortmunderin, die aus Brasilien zurückgekommen war. Diese steckte eine weitere Person an, die dann wiederum weitere drei Personen im eigenen Haushalt angesteckt hat. Die bestätigten positiven Ergebnisse im Rahmen der zehn bis 14 Tage in Anspruch nehmenden Sequenzierung zum Nachweis der britischen SARS-CoV-2 Virusvariante (B.1.1.7) lagen am 1. Februar vor. Zunächst lag der Fokus auf der akribischen Kontaktnachverfolgung und auf der Unterbrechung weiterer Infektionsketten.

Alle Betroffenen waren so frühzeitig durch das Gesundheitsamt in Quarantäne abgesondert worden, dass von einer Weiterverbreitung innerhalb Dortmunds nicht auszugehen ist. Die meisten Personen waren leicht erkrankt und sind bereits wieder gesund. In einem Fall ist der Verlauf bisher mittelgradig schwer, eine stationäre Behandlungsbedürftigkeit besteht nicht.
Davon unabhängig wurde zufällig bei einer Sequenzierung bei einem weiteren Dortmunder ebenfalls die Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Hier stehen noch Umgebungsuntersuchungen aus. Die engen Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne. Insgesamt beträgt daher die Zahl in Dortmund aufgetretener Infektionsfälle mit der Virusvariante B.1.1.7 derzeit 6.

88 weitere positive Testergebnisse – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 74,8 – 4 weitere Todesfälle

In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 88 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können 10 dieser Fälle 5 Familien zugeordnet werden.

Derzeit befinden sich 1517 Personen in Quarantäne.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 17.113 positive Tests vor. 15.911 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 944 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 74,8 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Zurzeit werden in Dortmund 112 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung.

Bedauerlicherweise sind vier weitere Todesfälle hinzugekommen. Eine 84-jährige Frau verstarb am 02.02 ursächlich an Covid-19 nach einem längeren Krankenhausaufenthalt. Ebenfalls ursächlich an Covid-19 verstarb gestern ein 76-jähriger Mann nach einem längeren Krankenhausaufenthalt. Eine 59-jährige Frau verstarb heute Covid-19 begleitend an anderer Ursache nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Ebenfalls Covid-19 begleitend verstarb am 30. Januar ein 75-jähriger Mann nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Keine dieser Personen lebte in einem Heim.

In Dortmund verstarben bislang 165 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 93 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

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