Minister Stamp beim Praktikumstag (Foto: www.ebw-duisburg.de)

Duisburg. Am vergangenen Freitag absolvierte NRW-Familienminister Joachim Stamp einen Praktikumstag in der evangelischen Kindertageseinrichtung Arche in Duisburg Buchholz. Am Ende des Tages fanden die Kinder, dass der Minister „seinen Job“ gut gemacht habe. Die Kita-Leiterin bescheinigte ihm eine sehr gute Arbeitsleistung in der Einrichtung.

„Mit meinen Praktika möchte ich gerne die Arbeit in der Kita vor Ort erleben, sehen ob und was es für Bedarfe gibt und mich mit den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung solidarisch zeigen. Daneben bin ich sehr am Gespräch mit den Beschäftigten und dem Austausch über die aktuelle Situation interessiert“, begründete Familienminister Stamp sein Engagement in der Kita im Vorfeld. „Wir haben uns über die Anfrage über einen Praktikumsplatz für den Minister gefreut. Bietet er den Mitarbeitenden doch so die Chance, mit Minister Stamp direkt ins Gespräch zu kommen, und ihm die Möglichkeit, den Kita-Alltag direkt zu erleben“ sagte Marcel Fischell, Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg und Träger der Einrichtung, zur Begrüßung.

Auch beim Besuch des Ministers galt es, die aktuellen Hygieneregeln der Einrichtung zu befolgen. Dazu gehören u.a. Maskenpflicht die gesamte Zeit im Gebäude, Hände desinfizieren, Abstandhalten zwischen den Mitarbeitenden und kein Wechsel zwischen den Gruppen; und natürlich war der Minister zuvor noch getestet worden. Dann war Minister Stamp aber schon direkt Teil des Gruppengeschehens: pädagogische Begleitung beim Frühstück, Morgenkreis, gemeinsames Spielen, Eindecken der Tische für den Mittagstisch, Spielen im noch matschigen Außengelände. „Insgesamt hat er seine Aufgabe sehr gut absolviert“ beurteilt Heike Brombach die Leistung des Praktikanten. Allerdings einen kleinen Kritikpunkt gab es dann doch: Minister Stamp hatte keine Hausschuhe dabei und nach dem Aufenthalt im Außengelände waren seine Schuhe so dreckig, dass er den Rest des Tages auf Socken absolviert hat. Nach rund sechs Stunden Einsatz zogen alle Beteiligten ein positives Resümee, denn die Erzieherinnen und Erzieher konnten dem Familienminister ganz direkt ihren Berufsalltag mit all seinen Herausforderungen zeigen und mit ihm diskutieren. Minister Stamp wiederum erlebte wie ein Kita-Alltag im Zeichen der Pandemie läuft. Und nicht zu vergessen die Kinder: So urteilte Joshua, dass Herr Stamp „seinen Job“ gut gemacht habe.

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