Bürgermeister Klaus Krützen, Theo Lys (Präsident der Präsidentenrunde) und Ferdi Korte (Geschäftsführer) (Foto © Stadt Grevenbroich)

Grevenbroich. Die Vorstände der betroffenen Schützenvereine, Schützenbruderschaften und Kirmesgesellschaften in Grevenbroich haben beschlossen, ihre Schützen- und Heimatfeste bis Ende Juli abzusagen. Die Absagen erfolgen in Abstimmung mit der Stadt und der Präsidentenrunde.

„Es ist nicht absehbar, ob es im Sommer wieder möglich sein wird, traditionelle Schützen- und Heimatfeste sowie Großveranstaltungen durchzuführen“, erklärt Bürgermeister Klaus Krützen. „Der Wunsch nach Planungssicherheit auch in Hinblick auf notwendige Proben von Tambourcorps und Musikkapellen wurde immer drängender. Deshalb haben sich die Veranstalter schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden“, ergänzt Theo Lys, Präsident der Präsidentenrunde.

Die nun erfolgten Entscheidungen betrifft die Schützenfeste in Münchrath, Neukirchen, Noithausen, Kapellen, Südstadt, Hülchrath, Hemmerden, Barrenstein, Gindorf und Orken.

„Wir werden in den nächsten Tagen beraten, wie es ab Anfang August 2021 weitergeht“, so Krützen, der den engen Austausch zwischen Stadt und Präsidentenrunde hervorhebt. „Bei dem Thema sitzen wir alle im selben Boot. Alle Beteiligten diskutieren mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein und treffen auf dieser Basis ihre Entscheidungen. Das ist toll und eine gute Basis dafür, hoffentlich bald wieder gemeinsam unser Brauchtum zu feiern und zu genießen.“

Traditionell wird zu den Schützen- und Heimatfesten das Alte Rathaus beflaggt. Das geschieht – auch wenn nicht gefeiert werden kann – auch in diesem Jahr.

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