Die evangelische Pfarrerin Annette Begemann, der katholische Pfarrer Ulrich Eßer und Bürgermeisterin Ursula Baum vor der romanischen Kirche Alt. St. Martin (Foto: Stadt Kaarst/Leslie Barabasch)
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Kaarst. Mit dem Läuten der Totenglocken an allen Kaarster Pfarrkirchen hat die Stadt am Sonntagabend an die Opfer der Corona-Pandemie erinnert. Zeitgleich legten Bürgermeisterin Ursula Baum, Pfarrerin Annette Begemann und Pfarrer Ulrich Eßer vor der Kirche Alt St. Martin einen Kranz nieder. 25 Kerzen standen dort stellvertretend für 25 Kaarsterinnen und Kaarster, die an den Folgen ihrer Corona-Erkrankung verstorben sind. Damit folgte die Stadt der Bitte von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der zu einem landesweiten Gedenken aufgerufen hatte. „Dies ist ein Moment des Innenhaltens. Wir sind voller Zuversicht und sind uns dennoch schmerzlich bewusst, dass das Virus auch in Kaarster Familien für großes Leid gesorgt hat. Wir sind in Gedanken bei diesen Familien“, sagte Bürgermeisterin Ursula Baum.

Der Vorraum der romanischen Kirche wird in dieser Woche tagsüber offenbleiben. Alle Kaarster haben somit die Möglichkeit, eine Kerze des Gedenkens zu entzünden oder sich in das ausliegende Trauerbuch einzutragen.

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