v.l. Bürgermeisterin Ursula Baum, Imker Volker Kiefer und den Imker und Geschäftsführer Stephan Richter (Foto: privat)
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Kaarst. Am zweiten Tag der Kaarster „Earth Week“ hat Bürgermeisterin Ursula Baum das Kaarster Bienenwerk besucht und die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Das Bienenwerk ist eine Vereinigung von Naturfreunden und Imkern aus Kaarst und der Umgebung, die sich dem Artenschutz und der Zucht von Wild- und Honigbienen verschrieben hat. Sie klären unter anderem über die richtige Bienenhaltung und den Umgang mit Wildbienen auf.

Ursula Baum: „Bienen sind unerlässlich für unser Ökosystem. Sie gehören zu unseren drei wichtigsten Nutztieren. Denn während sie Nektar aufnehmen, tragen sie die Pollen von Blüte zu Blüte und sorgen so für die Fortpflanzung zahlreicher Blumen, Sträucher und Pflanzen. Wenn die Bienen aussterben, wird unser Ökosystem massiv geschädigt. Deshalb ist die Arbeit des Bienenwerks sehr wichtig“. Zum Zeichen der Partnerschaft zwischen der Stadt und dem Kaarster Bienenwerk überreicht Geschäftsführer Stephan Richter der Bürgermeisterin einen Bienenbaum: „Wir Menschen haben den Bienen leider viel Lebensraum geraubt. Auch viele Insektenhotels, die es zu kaufen gibt, können den Bienen schaden, da diese sich an zu klein gebohrten Löchern ihre Flügel beschädigen können. Ein Bienenbaum ist eine tolle Alternative: Er bietet Bienen und anderen Insekten in futterknappen Zeiten genug Nektar, um sich ernähren zu können“, sagt Richter.

InfoKlick: https://kaarster-bienenwerk.de/

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